Boßelverein Tetenbüll von 1894 e. V. - Wettkämpfe 2012

 

 

Gold, Silber und Bronze bei der Boßel-EM in Italien!

SUPER! Unsere Jugendboßler haben bei der Boßel-EM in Pesaro (Italien) ganz hervorragende Ergebnisse erzielt. Die Erwachsenen waren leider nicht so erfolgreich. Hier ein Kurzbericht aus Italien:

Gold für den VSHB in der Mannschaftswertung der männlichen Jugend mit 877,10 Metern vor der FKV-Mannschaft. Bronze für Melvin Hildebrandt vom BV Tetenbüll mit 228,90 Metern. Vize-Europameister wurde Mike Plähn vom K-Bund. Zur erfolgreichen Mannschaft gehörten zudem Janek Pedersen (Eddelak) und Tjark Bischoff (Eiderbund).

Silber für den VSHB in der Mannschaftswertung der weiblichen Jugend mit 396,70 Metern. Gold ging an die FKV-Mannschaft. Bronze für Henrieke Johannsen vom Fruunsboßelvereen Tetenbüll mit 139,10 Metern und dem weitesten Wurf von 51,10 Metern. 4. Platz für Steffi Reigardt vom Fruunsboßelvereen Tetenbüll mit 131,55 Metern. Zur erfolgreichen Mannschaft gehörte auch Martje Peters vom K-Bund.

Wir sind alle sehr stolz auf Euch!!!







Fotos
Oben rechts: Melvin Hildebrandt
Untern rechts: Steffi Reigardt und Henrieke Johannsen

 

 


 

Tetenbüller Jugend erringt den A-Pokal beim Johannes-Plähn-Boßeln

Am 28. April 2012 errangen die Tetenbüller Jugendboßler
Hannes Kröger
Christian Thordsen
Lucca Christian
Patrick Lorenzen
Torge Hansen
am Kaltenhörner Deich sensattionell den A-Pokal bei Johannes-Plähn-Boßeln. Ungeschlagen mit 10:0 Punkten und +264m konnte der Titel nach Tetenbüll geholt werden.

Wir sind stolz auf Euch und hoffen, dass Ihr nächstes Jahr die Männermannschaft verstärken werdet. Gleichzeitig wünschen wir Euch viel Erfolg für die anstehenden Qualifikationen zum Landesjugendboßeln.

 


 
 

 

Die Tetenbüller Mannschaft 2012

 


 

Auf dieser Seite erscheinen die aktuellen Berichte zu absolvierten Feldkämpfen des laufenden Jahres. Sobald ein neues Wettkampfjahr beginnt, sind die alten Berichte im Archiv abrufbar.

 


 

7:1 – Tetenbüll ist das Barça von Nordfriesland

Die unglaubliche Siegesserie gegen die Teams aus der nordfriesischen Heimat wurde am 10.03.2012 erfolgreich fortgesetzt. Zum Saisonabschluss wurde auch der BV Rödemis geschlagen, wenngleich sehr knapp. Damit hat Tetenbüll alle heimischen sieben Wettkämpfe gewonnen, nur der Vergleich mit Wesselburen ging verloren – der obligatorische Ehrentreffer sei den Gästen aus Dithmarschen nachträglich gegönnt. Und wir können uns schon auf ein neues Boßler-Lied freuen, diesmal nach der Melodie der Schlümpfe. Wir haben uns schon die Erlaubnis eingeholt, den Text hier veröffentlichen zu dürfen. Ihr findet ihn bei den Boßelliedern.

 

Und hier noch etwas für unsere Statistik-Freaks: Im Durchschnitt aller acht Vergleiche erzielten wir einen Zweidrittel-Schott und einen "Kiek Ut" von über 18 Metern pro Wettkampf, bezogen auf die heimischen sieben Wettkämpfe waren es über 1,1 Schotts mit einem "Kiek Ut" von über 23 Metern. Na, seid Ihr jetzt schlauer?

 


 

Die Smileys in den Feldkampfberichten finde ich aber niedlich. Was bedeuten die eigentlich?

Gewonnen! 1 Smiley = 1 Schott, mehrere Smileys = entsprechende Anzahl Schotts
;) Gewonnen! Aber ohne Schott
;) Ein gefühlter Sieg!
Grrrh, Niederlage
;( Grrrh, sehr knappe Niederlage

 


 

Feldkampf gegen BV Rödemis am 10.03.2012

Mannschaft: 18 Mann

Ergebnis: wink 15m

Ort: Kaltenhörner Deich

Wetter: windig, bedeckt bis sonnig, trocken, +9°C

 

Endlich wieder einmal ein Feldkampf, der auf den letzten Wurf entschieden wurde. Wie war es dazu gekommen? Am Morgen hatten vier Rödemisser gegen drei Tetenbüller 99m vorgelegt. Machbar.
 
Nun kamen kurz vor dem Feldkampf nur noch 11 Rödemisser dazu, die Tetenbüller waren auf ca. 19 Mann eingestellt und hatten 25 Mann mit am Deich. Und nun? Ein „Kriegsrat“ muss her. Kurzerhand wurden Zettel mit den Nummern von Rödemis in eine Mütze geworfen und drei Rödemisser ausgelost, die zweimal werfen sollten. Zusätzlich wurden drei Tetenbüller Nummern doppelt belegt und so konnten, wie erhofft, alle Jugendlichen zu ihren Würfen kommen.
 
Die Rödemisser hatten zwei gute Lose erwischt und warfen generell von Anfang an stark. Keine Mannschaft konnte sich zu keiner Zeit auch nur um wenige zehn Meter absetzen. So wirft Tetenbüll gleich zu Beginn auf den Deich, kleine Bleier, nicht die gewohnt starken Würfe, als wenn der Druck der Saison schon aus den Gliedern gewichen war.
 
So richtig wollte keine Stimmung aufkommen, vielleicht lag es ja auch daran, dass alle sich einig waren, dass es nur eine Frage gibt: Wie hoch gewinnt Tetenbüll? Waren die Tetenbüller sich zu sicher? Was war da für eine seltsame Stimmung am Deich, warum lief das nicht so richtig? Selbst ein nahezu perfekter Wurf von Melvin von gut über 80m kurz vor dem Drehen konnte daran nicht viel ändern.
 
Diese Stimmung schien Rödemis nach einiger Zeit zu spüren und schien die am heutigen Tage absolut reelle Chance zu wittern. Tetenbüll schien verwirrt und gelähmt. Im zweiten Durchgang lag Tetenbüll in der Regel zwar immer ein paar Meter vor, aber nie so weit, dass man sich hätte beruhigt zurücklehnen können. Ein kleiner Pudel und das war's mit dem erhofften Sieg.
 
Na ja, und wie das dann ja meistens so kommt: Wenn man nur lange genug Angst davor hat und alle schön daran denken wird’s natürlich auch genau so kommen. Ein kleiner Wurf fast vor die Füße, dann einer rechts an den matschigen Deichfuß, Rödemis voraus.
 
An Nummer Vorletzt lag Tetenbüll dann vielleicht 20m vor und Melvin sollte wieder werfen, diesmal ein Wurf stark rechts raus an den Deichfuß. Rödemis genau in der Bahn, mit Marten eine starke Nummer Letzt und Tetenbüll bestimmt 20m aus der Bahn, noch immer knappe 20m vor, aber gegen den starken Gegner, den Deich hoch und mit schlechtem Winkel auf den letzten Wurf.
 
Wie die eigentliche Nummer Een von Tetenbüll und heutige Nummer Letzt das gemacht hat, weiß keiner so genau. Der Wurf von Marten war klasse, der von Jan muss es nach allen Regeln der Mathematik auch gewesen sein.
 
Beide Mannschaften sind sich am Ende über drei Sachen einig: Dieser Feldkampf war sehr spannend, Tetenbüll hat mit einigem Dusel gewonnen und wenn´s Probleme gibt, gibt es auch eine Lösung. Schön, wenn das immer so reibungslos klappt und dann auch noch spannend sein darf. Das Tetenbüller Update 7.1 jedenfalls war diesmal hart erarbeitet.
 
Vielen Dank an alle Boßelbrüder für eine tolle Saison. Wir sehen uns am 1. Mai und am 10. Juni beim UV-Fest in Tetenbüll.

Tetenbüll gewinnt mit einem "Kiek ut" von 15m.

Fotos vom Feldkampf gegen BV Rödemis am 10.03.2012

 

 

Alles ausgelost. Wir gewinnen sowieso. Man sieht die Entspannung förmlich, gefährlich...

 

 

Upsalla. Schon beim dritten Wurf auf dem Deich? Aber Patrik wird seinen Wurf super los.

 

 

Sönke in der Drehung mit dem Rücken zur Fahne. Mehr üben Junge, das muss weiter!

 

 

Christian Thordsen reisst an der Kugel. Ein weiterer junger Boßler, über den wir uns freuen.

 

 

Nee, Erich, wenn's nicht läuft darf man ganz bestimmt so gucken.

 

 

Torge Hansen tritt etwas über, der Wurf ist super. Weiter so!

 

 

Hackse (Hans-Kristian Sierk) tut nicht nur so, als ob er weit werfen kann, er wirft auch weit :)

 


 

Feldkampf gegen BV Witzwort am 03.03.2012

Mannschaft: 21 Mann

Ergebnis: cool und 19m

Ort: Kaltenhörner Deich

Wetter: windig, trocken, bedeckt, +7°C

 

 

Nach der deutlichen Tetenbüller Niederlage gegen Wesselburen und einem Sieg der Witzworter über Oldenswort lag Spannung in der Luft, hatten die Witzworter im letzten Jahr doch gerade Gold gewonnen. Der Wind pustete in Kaltenhörn diesmal auf dem Hinweg ungewohnt aus Süd-Ost, damit also von vorne. Nachdem am Morgen zwei Tetenbüller und ein Witzworter Boßler vorgeworfen hatten, lagen die Witzworter gute 120m zurück, als sie auf die Bahn kamen. Nach den ersten beiden Würfen konnten sie diesen Vorsprung auf knappe 30 m verkürzen und starteten so mit einem Rückstand.
 
Man merkte aber deutlich, dass hier an Aufstecken nicht zu denken war. Ganz im Gegenteil. Die Witzworter grölten sich nach jedem Wurf die Seele aus dem Leib und holten konzentriert Meter um Meter, Stück um Stück auf. Soweit, dass sie zur Mitte des ersten Durchgangs ein gutes Stück voraus lagen. Nach einem guten Ende der Tetenbüller konnte dann jedoch mit einem knappen Vorsprung für Tetenbüll gedreht werden.
 
Zu Beginn des zweiten Durchgangs wieder das gleiche Bild. Witzwort holte wieder auf, lag voraus, teils schwache Würfe in der Tetenbüller Mitte und ein Besuch im matschigen Vordeich sei Dank. Ein wiederum starkes Ende der Tetenbüller, und ein paar sagenhafte Würfe kurz vor Schluss, machten an Nummer Drittletzt das verdiente Schott für Tetenbüll dingfest, und so war der Sieg dann nicht mehr zu nehmen.
 
Die Witzworter erkannten einen verdienten Sieg von Tetenbüll an, die an diesem Tag zu jeder Zeit an den Sieg geglaubt haben. Nach freundlichen Reden und gegenseitigem Lüch Op trennte man sich, der untergehenden Sonne entgegen, und freute sich auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.
 
Tetenbüll gewinnt mit einem Schott und einem "Kiek ut" von 19m.

Fotos vom Feldkampf gegen BV Witzwort am 03.03.2012

 

 

Der Feldkampf ist noch nicht lange im Gange. Kräftig anfeuern, so kann das was werden.

 

 

Ganz von hinten rausgeholt und dann aufs Standbein. Armin Johns erster Wurf war von einem anderen Stern. Genial, als wäre er nie älter geworden. Jubel!

 

 

Melvin, Melvin. Gegen den Wind über 80m. Das glaubt uns wieder keiner. Jubel!

 

 

Marco Hansen ist zum Ende des zweiten Durchgangs aufgesteckt und wirft wie nie zuvor. Klasse! Jubel!

 

 

Bei Marcos zweitem Wurf wird auf ein Schott gelauert. Wir stehen auf einer Linie und hoffen. Es gelingt. Jubel!

 


 

Feldkampf gegen BV Wesselburen am 18.02.2012

Mannschaft: 24 Mann

Ergebnis: angry (einen Mantel des Schweigens bitte!)

Ort: Kaltenhörner Deich

Wetter: windig, Sprühregen, +2°C

 

Liebe Wesselburener: David gegen Goliath, auch wenn Ihr das jetzt nicht hören wollt :) Und die Tetenbüller waren voller Hoffnung! Wenn nicht jetzt, wann dann? Fünf Siege in Folge seit Saisonbeginn beflügelten ein wenig, aber dann musste vorgeworfen werden.
 
Vier Wesselburener und nur drei Tetenbüller warfen morgens ab, und als wir zum Rolle machen kamen, wollte es erst keiner glauben: Wesselburen liegt auf zwei Würfe bereits 214m voraus. Super Würfe und ein wenig Glück dort, schwache Würfe bei den Tetenbüllern. Na ja… Gut, dann sind die starken Werfer ja schon mal weg.
 
Später am Deich zeigte sich dann schmerzhaft, dass die starken Werfer Nummer 1 bis Nummer 24 bei den Wesselburenern waren. Schnurgerade, idealer Winkel, immer eine gute Weite, oft ein guter Trüll. Deprimierend, echt. Das erste Schott an Nummer 6, weil die 5 auch abwerfen sollte. Das zweite ein wenig später, starken Abwerfern sei Dank, das dritte in der Mitte des ersten Durchgangs. Puh.
 
Das Ende konnte Tetenbüll dank starker Werfer ganz gut verteidigen, hatte zu Beginn des zweiten Durchgangs jedoch einen Generalpudel und kassierte das vierte Schott.
 
Auf Glibberboden, der eiskaltes Wasser freigab, das bis hinter die Augen schmerzte, und gegen recht kräftigen Wind zurück, konnten die Tetenbüller sich im zweiten Durchgang trotzdem noch am Schlafittchen packen und klauten am Ende noch ein Schott.
 
Da kann man sagen, was man will: Wenn Köln gegen Bayern München spielt und die am Samstag um 15:30 Uhr vor Anpfiff schon fast 0:2 vorne liegen und dann in der 25. Minute schon das 0:3 reinhauen, dann zu Beginn der zweiten Halbzeit Köln auch noch ein Eigentor schießt. Dann will ich mal sehen, ob Poldi die Pfeife der Einzige ist, der keinen Bock mehr hat.
 
In seiner Rede erkennt Peter Julius Hansen eine wahnsinnig starke Leistung der Wesselburener an, die Hauke Hinz als die beste Leistung der Saison bezeichnet. Heute hat Tetenbüll sich mal nicht selbst gegen Wesselburen geschlagen, heute war der Gegner ein echter Goliath. Gelobt wurde von beiden Seiten die seit Jahren sportliche und freundschaftliche Note vor und bei den Feldkämpfen.
 
Nach dem Feldkampf sind noch etliche Urgesteine der Wesselburener mit in die Spieskommer eingekehrt. „Hanne“ Ohm hat auf den Schreck gleich eine Runde ausgegeben und spätestens hier waren wieder alle in freundlicher Realität angekommen und schnackten noch lange gemütlich zusammen.
 
Wir freuen uns schon heute auf den 03.03., um zu zeigen, dass wir nicht niedergeschlagen, sondern nur angeschlagen wurden. Und angeschlagene Mannschaften wie man weiß sind immer besonders gefährlich :)
 
Wesselburen gewinnt mit drei Schott und einem "Kiek ut" von 17m.

Fotos vom Feldkampf gegen BV Wesselburen am 18.02.2012

 

 

Hans-Kristian Sierk (Hakse) bereitet sich auf seinen guten zweiten Wurf vor.

 

 

Melvins erster Wurf war phänomenal! Auch dieser zweite konnte die Niederlage nicht mehr aufhalten.

 

 

Julius allein auf weiter Flur muss zuerst sprechen. So gebietet es die alte Tradition.

 

 

Pudelnasse und bedröppelte Tetenbüller hören schweigend zu. Das sah vor zwei Wochen noch ganz anders aus.

 

 

Hauke Hinz findet guttuende Worte der Freundschaft und lobt seine Mannschaft für die beste Saisonleistung.

 


 

Feldkampf gegen BV Garding am 04.02.2012

Mannschaft: 26 Mann
 
Ergebnis: cool cool und 30m
 
Ort: Tetenbüll Land
 
Wetter: Sonne pur, windstill, knackige -14°C

 

Nach vielen Tagen des zweistelligen Dauerfrosts gab es heute bei herrlichem Winterwetter endlich mal wieder einen Feldkampf über das Tetenbüller Land. Am Morgen wurde die Bahn von einigen Tetenbüllern abgesteckt, die gefrorenen Gräben auf ihre Tragfähigkeit überprüft und mit Bohlen fürs Überqueren präpariert. Der bisher ungeschlagene BV Tetenbüll hat sich nach dem 4. Sieg gegen die Eiderbunder, den wohl die „überragende Jugend“ für Tetenbüll entschieden hatte, viel für diesen Tag vorgenommen. Dennoch ging es heute gegen den nicht zu unterschätzenden BV Garding.
 
Die Boßelrolle wurde wie gewöhnlich in unserem Headquarter „Spieskommer“ aufgestellt, dabei ist dem Wirt gleich aufgefallen, dass es dabei heute trotz vollem Haus ungewöhnlich still war. Dies lag wohl daran, dass weder der Schriftwart Sönke Schmidt noch der 1. Vorsitzende Peter-Julius anwesend waren. So entwarf der restliche Vorstand einstimmig und zielstrebig die Rolle des heutigen Tages. ;-) Unser Wirt gab uns für den Kampf gegen Garding und die -14 Grad und noch einige Kannen „Teepunsch to go“ als Zaubertrank mit.
 
Tetenbüll lag nach dem ersten Wurf knapp vorne, doch auf den folgenden Würfen sollten die Gardinger mehr Glück beim Trüll haben und deutlich davon ziehen. So lauerten sie singend schnell auf das erste Schott, welches sie allerdings auf Grund von acht Abwerfern vorerst nicht nehmen konnten.
 
In der Mitte vom ersten Durchgang musste das Gardinger Schott dann schon wieder raus, und kurz vorm Drehen durften die Tetenbüller dann ihrerseits Schott rufen. Geht ja auch wirklich schnell über Land. Es gab viele kuriose Würfe, die tot waren oder auf einem Längsgraben gar nicht mehr zum Stehen kamen. Kuhlen wurden getroffen, ja und Boßeln, die sich wie magnetisch aus Gräben gezogen haben und dann noch weit liefen.
 
Mit dem zweiten Tetenbüller Schott Mitte des zweiten Durchgangs verschwand die „wärmende“ Sonne langsam aber sicher hinter dem Haubarg und ein jeder Mann musste schnell merken wie sich -14 Grad im Schatten anfühlen. Der bereits sicher gefühlte Sieg konnte einem bei dieser trockenen Winterluft schon die Sinne vernebeln.
 
Wer für eine Weile die Augen schloss, konnte sie bereits auf der Zunge schmecken: Onkel Volkers Bowle, sowie die liebevoll geschmierten Brötchen mit frischen Würstchen. Aber nein, der Kampf war noch nicht zu Ende, sechs Würfe standen noch aus. Noch einmal einen klaren Gedanken fassen und volle Konzentration, um den „Tetenbüller Boßeltruck“ und den fünften Sieg in Folge einfach sicher nach Hause zu fahren.
 
Zu frisch waren noch die Wunden, als dem Eiderbund letztes Jahr auf eben diesem Gelände ein sicher geglaubter Sieg mit einem unfassbaren halben Meter zu Gold zugesprochen werden musste. Die letzten Werfer ließen aber nichts mehr anbrennen und da war es nun, das TETENBÜLLER UPDATE 5.0!
 
Nach wertschätzenden Schlussworten beider Vorsitzender erinnerte Kai Flor noch an einen  zugesagten Kasten Bier. Dieser wurde den Gardingern zugesprochen, da sie letztes Jahr einen Fauxpas in der Tetenbüller Rolle entdeckten und gutmütig anpassten. Peter-Julius gab zu verstehen, dass Wettschulden Ehrenschulden seinen und dieses Versprechen noch in dieser Saison aus der Welt geschafft werde.
 
Anschließend begossen die Tetenbüller noch auf der Bahn ihren Sieg mit im wahrsten Sinne des Wortes eiskaltem 5.0 Bier! Zurück im „Basislager“ gab Onkel Volker auch noch zwei Pötte Bowle auf unseren Sieg aus.
 
Nach einer Woche ohne Gegner heißt es dann am 18.02.2012 ACHTUNG: Wesselburen, auch Ihr sollt es wissen, in Tetenbüll wird weit geschmissen!
 
Tetenbüll gewinnt mit zwei Schott und einem "Kiek ut" von 30m. 

Fotos vom Feldkampf gegen BV Garding am 04.02.2012
 

 

 

Endlich mal wieder über Gräben, Kuhlen und Acker. Das Tetenbüller Land ruft.

 

 

"Hier mutt he noch stiegen!" und dann hult he aff. Noch weiss keiner, wie es wohl ausgehen wird.

 

 

Was für ein herrlicher Tag bei glasklarem Frost und Kaiserwetter.

 

 

Die Tetenbüller in der untergehenden Wintersonne. Wie schön! Dem Sieg entgegen!

 

 

„Eisgesichter“ freuen sich schelmisch über den fünften Sieg in Folge.

 


 

Feldkampf gegen BV Eiderbund am 28.01.2012

Mannschaft: 21 Mann

Ergebnis: cool cool und 35 Meter.

Ort: Deich St. Peter-Böhl

Wetter: Sonnig, leicht windig, -3°C

 

Endlich mal wieder ein Feldkampf bei Winterwetter, mit Schnee und ohne Sturm. 21 Mann hatten sich je Seite in St. Peter-Böhl Richtung Leuchtturm auf den Weg gemacht, und allgegenwärtig war noch die Goldene Boßel für den Eiderbund vom Vorjahr, die der Eiderbund mit einem halben Meter errungen hatte.
 
Nachdem am Morgen zwei Werfer vorgeworfen hatten, startete der Eiderbund mit einem Vorsprung von 6m. Sehr schnell zeichnete sich ab, dass man Kopf an Kopf langziehen wird. Schmucke Würfe auf beiden Seiten, fast keine schlechten Würfe, gar keine Pudel.
 
Nach fünf Abwerfen lag Tetenbüll dann an Nummer neun ca. 30m voraus, musste jedoch durch einen schwachen Wurf und einen starken Eiderbunder Abwerfer wieder zurückstecken. Gefolgt von einer dann wirklich starken Mitte mit vielen jungen Werfern konnte Tetenbüll an Nummer 18 das erste Schott einfahren.
 
Ein aufgesteckter Boßler zu Beginn des zweiten Durchgangs konnte mit dem Eiderbunder Gegner überhaupt nicht mithalten, das Schott musste wieder raus. Oha (das liegt eigentlich in der Nähe von Rendsburg!), das wird noch mal spannend! Gleichauf, Schott raus, alles noch mal von vorne, gut für die einen, schlecht für die anderen. Eiderbund am grölen und „jetzt aber los!“. Die Tetenbüller am Bangen, aber immer noch optimistisch.
 
Dann aber zogen die Tetenbüller mit großartiger Manier ihren Stiefel durch, einen Wurf nach dem anderen schnurgerade und konnten auf den verbleibenden 12 Werfern zwei Schott einfahren, eines an Nummer 13, das zweite an Nummer Letzt. Das zweite war eigentlich schon an Nummer Vorletzt auf einen Meter ein Schott, aber wir wollten diesen jungen Wilden werfen lassen, der mit zur EM fahren darf. Und unter uns: Das war eine Granate vom Allerfeinsten! Melle, wir danken dir! Das hat ziemlich sicher allen gefallen.
 
Eiderbund musste den letzten Wurf von der anderen Zaunseite am Deichfuß kurz vorm Leuchtturm ausführen, schlechter Anlauf, keine Chance.
 
In seiner Rede fand Dirk Meister berührende Worte der Freundschaft (Tetenbüll hatte den Eiderbundern zugesagt, mit einem Beobachter aus St. Peter vorzuwerfen, ohne Tetenbüller Anwesenheit, später fand sich doch noch ein Tetenbüller Abwerfer) und rundete diesen Feldkampf ab. Peter Julius Hansen schaffte es auf seine Art, alle zum Lachen zu bringen, Ergebnis Nebensache, und bedankte sich für den vierten Sieg in Folge. Ein schöner Feldkampf! Lüch Op!
 

Tetenbüll gewinnt mit zwei Schott und einem "Kiet ut" von 35m (70 halben Metern:)

Fotos vom Feldkampf gegen BV Eiderbund am 28.01.2012

 

 

Und wieder wird jeder Tetenbüller, hier Marco Hansen, frenetisch angefeuert.

 

 

Simon Rohde hat außerhalb der Bahn einen schweren Stand.

 

 

4. Sieg in Folge. Der Jubel ist natürlich groß.

 

 

Peter Julius Hansen lobt diesen fairen Feldkampf der befreundeten Vereine.

 

 


 

Feldkampf gegen BV Uelvesbüll am 21.01.2012

Mannschaft: 20 Mann

Ergebnis: cool und 38m

Ort: Uelvesbüller Heimdeich

Wetter: Sonnig bis Hagelschauer, 3°C, starker Wind.

 

Am Morgen noch klingelte das Telefon (im wahrsten Sinne des Wortes) Sturm, ob man wirklich bei diesem Wetter boßeln wolle, aber dann kam am Uelvesbüller Heimdeich um 13:30 Uhr pünktlich die Sonne heraus. Nur noch starker Wind direkt von vorn und ein ziemlich schräger, aber zum Glück im oberen Bereich gut trockener Deich stellten beide Mannschaften vor leichte Herausforderungen.
 
Beide Mannschaften hatten auffällig viele junge Boßler am Deich. Tetenbüll trat mit 9 unter Achtzehnjährigen an, bei Uelvesbüll waren es kaum weniger. Nach ein paar Nummern konnte Tetenbüll sich etwas absetzen und nach zwei Abwerfern bereits an Nummer 7 das erste Schott verzeichnen. Zu früh gefreut, eine Nummer später ein ziemlicher Patzer und zwei Nummern später musste das Schott gleich wieder raus.
 
Es folgte ein Wettlauf gegen den "Rechtsdrift", um nicht in den Schmodder unten am Deichfuß zu gelangen. Diesen konnte Tetenbüll gut für sich entscheiden, so dass an Nummer Letzt im ersten Durchgang erneut ein Schott für Tetenbüll zu Buche stand.
 
Auf dem Rückweg mit schönem Wind im Rücken zog es Uelvesbüll wieder an den Deichfuß und man bleierte ein wenig mehr als die Tetenbüller, so stand an Nummer 9 das zweite Schott für Tetenbüll im Buch.
 
Kurz darauf wurde es schwarz über Nordstrand, richtig schwarz. Plötzlich doppelte Windstärke, Mützen flogen weg, wurden vergeblich gejagt, Regen, Hagel, Hunde, Katzen fielen vom Himmel. Ca. 4 Nummern warfen unter diesen Bedingungen, bis an Nummer 18 der Himmel wieder so blau und scheinheilig war wie vorher.
 
Nummer 17 der Tetenbüller warf die Kugel knapp unter der Deichkrone stehend genau auf die Deichkrone und die Kugel machte einen Satz nach rechts zur Straße. Der Deich ist an dieser Stelle so steil, natürlich rollt die ganz nach unten. Die Kugel wurde super wieder zurückgeholt, aber das zweite Schott musste an Nummer Letzt dennoch raus.
 
Tetenbüll ist am Ende konstanter und sicherer und gewinnt eine goldene Boßel beim BV Uelvesbüll.

 

Tetenbüll gewinnt "Gold" mit einem Schott und einem "Kiek ut" von 38m.

Fotos vom Feldkampf gegen BV Uelvesbüll am 21.01.2012

 

 

Die Uelvesbüller in der zweiten Hälfte meist im nassen, unteren Deichabschnitt.

 

 

Reimer Dau wirft vor der nahenden Hagelfront.

 

 

Jeder Tetenbüller wurde wieder frenetisch angefeuert: Teamgeist ist angesagt!

 

 

Der letzte Wurf wurde natürlich gebührend gefeiert.

 

 

Und wieder durfte Peter Julius Hansen als Zweiter seine Rede halten.

 


 

Feldkampf gegen BV Heverbund am 14.01.2012

Mannschaft: 20 Mann

Ergebnis: wink mit 11m

Ort: Kaltenhörner Deich

Wetter: leicht bewölkt, 4°C, leichte Brise

 

Das schlechte Wetter der Vorwoche hatte sich um 180° gedreht zu allerbestem Sonnenschein und leichtem Wind von der Seite, als sich je 20 Tetenbüller und Heverbunder in Kaltenhörn trafen. Nur mit dem Boden war das so eine Sache: Das obere Drittel war bespielbar, das mittlere fast nur grenzwertig und matschig, weiter unten stand das blanke Wasser auf dem Deich und der Boden war "Grütze". Na ja, dann mal los.
 
Gleich an Nummer drei warf ein Tetenbüller an den Rand der unteren Zone, womit er und sein wie ein Rohrspatz schimpfender Nachfolger den Heverbundern einen guten Vorsprung (emotional und physikalisch) verschafften. Danach konnten die Tetenbüller immer wieder teilweise meterknapp ein Schott der Heverbunder abwehren.
 
Nach der ersten Kurve an Heck und Stack vorbei wurde der Boden dann sehr viel besser und es entwickelte sich ein "normaler" Feldkampf, weil die mittlere Zone quasi entfiel. Ab der Mitte des ersten Durchgangs konnten sich die Tetenbüller stabilisieren und zum Ende hin mit super Würfen sogar einen Vorsprung herausholen. Minimal aber eben ein paar Meter vorne, was aber recht schnell wieder von den Heverbundern zu einem "Schott in Sicht" eingestampft wurde.
 
Es folgten Bleier auf beiden Seiten, jedoch mehr bei den Heverbundern, so dass es richtig heiß wurde. Erst vermuteten alle kurz vor Schluss den Gewinnerwurf der Heverbunder gesehen zu haben, dann noch einen, dann ein 20m-Bleier. Ouh! Hoffnung bei den Tetenbüllern, aber dann plötzlich flaue Würfe und ohne Grund ab nach unten in den Matsch, zweimal.
 
Die Heverbunder zogen oben am Deich lang. Mit einer wirklich soliden Leistung ab Nummer 14 und Pech bei den Heverbundern konnten sich die Tetenbüller aber wieder rankämpfen und lagen 3 Würfe vor Schluss ein paar Meter vorne, als Drittletzt weit, aber wieder in den Matsch warf. Meine Güte, muss das denn sein? Spannend!
 
Vorletzt schaffte es, den Wurf hochzuziehen mit ca. 15m Vorsprung für Nummer Letzt. Aber die Heverbunder Nummer Letzt wirft großartig, hoch, weit, gut. Ein "grande finale", wie man es sich beim Boßeln wünscht. Alle standen bei der liegengebliebenen Boßel der Heverbunder und so mancher dachte, das ist zu weit, zumindest weit genug, um Nummer Letzt nervös genug zu machen.
 
War es auch, alle waren irgendwie nervös, 50/50, mal sehen und dann ein schmucker, grader, hoher Wurf. Schmucke Nummer Letzt! Wie schön, dass das Boßeln manchmal so "real" ist: Einmal hin, alles drin!
 
Das Erlebte wurde gemeinschaftlich mit Sieger und Verlierer im "dritten Durchgang" erst in der "Spieskommer" und später bis in die Puppen im "Theatrium" fortgesetzt.
 
Tetenbüll gewinnt mit einem "Kiek ut" von 11m.

Fotos vom Feldkampf gegen BV Heverbund am 14.01.2012

 

 

Heddies Andresen wieder mit solider Leistung.

 

 

Jeder Werfer wurde kräftig angespornt und bejubelt.

 

 

Sönke Schmidt fletschte sogar seine Zähne um alles herauszuholen.

 

 

Schmucke "Nummer Letzt" Simon Rohde zum Sieg.

 

 

Peter Julius Hansen genoss erneut den Vorzug des Zweitredners.

 


 

Feldkampf gegen BV Mildeburg am 07.01.2012

Mannschaft: 21 Mann

Ergebnis: cool cool und 15m

Ort: Lundenbergsand
 
Wetter: Starkregen bis leicht bewölkt, 3°C, windig

 

Eine neue Saison begann bei Sturm und ergiebigem Dauerregen. Eigentlich kein schönes Boßelwetter, aber was soll‘s. Jetzt sind 21 Mann angereist, Mildeburg hätte 23 Mann stellen können. Zum Glück fand dieser Feldkampf auf einer sehr gut bespielbaren Bahn in Lundenbergsand statt. Woanders wären Feldkämpfe sicher am Rande der Unmöglichkeit abgelaufen.
 
Nachdem zwei Mildeburger kurz vorher vorgeschmissen hatten, entschieden sich beide Mannschaften dann aufgrund des anhaltenden Sturms und Regens, gleich beide Würfe hintereinander zu werfen. So spart man sich einmal Umziehen und ein zweites Nass auf Nass werden.
 
Nach einer gleichmäßigen Startphase mit leichten Vorteilen für Tetenbüll bis zur Mitte des Feldkampfs bekommt Tetenbüll an Nummer 14 das erste Schott (also nach bereits 28 Würfen) und kann dann kurz vor Schluss durch zwei wirklich riesige Würfe des jungen Tetenbüller Talents Melvin Hildebrandt an Nummer 20 das zweite Schott einfahren.
 
Ordentlich durchgepustet und mittlerweile zum Glück dann doch wieder trocken, gestehen die Mildeburger die leichte Überlegenheit der Tetenbüller, aber auch mehr eigene "Bleier" ein. Niemand hat aber über diesen wirklich nahen Deich geworfen, die Straße ist im Prinzip auch nicht bemerkenswerter Bestandteil des Spiels gewesen. Ein solider, ruhiger und schöner Feldkampf.

 

Tetenbüll gewinnt mit zwei Schott und einem "Kiek ut" von 15m.

Fotos vom Feldkampf gegen BV Mildeburg am 14.01.2012

 

 

Nach dem anhaltenden Regen war es zeitweise ordentliches Boßelwetter.

 

 

Unser Jungstar Melvin Hildebrandt wieder mit exzellenten Würfen und schnaller als die Kamera erfassen kann.

 

 

Zum Ende wurde das zweite Schott gebührend bejubelt.

 

 

So einen Saisonauftakt hatte sich unser Vorsitzender Peter Julius Hansen gewünscht.

 


 

Feldkampf Nord gegen Süd am 30.12.2011

Mannschaft:

Ergebnis:

Ort: Kaltenhörner Deich

Wetter:

 

Wettkampfbericht wird nachgereicht.

Fotos vom Feldkampf Nord gegen Süd am 30.12.2011

 

 

 
 

Gedruckt aus: © 2017 Tetenbüll - das Herzstück Eiderstedts