Kulturelle Laienspielgruppe - Geschichte + Geschichten

 

1980 – 20-jähriges Jubiläum

Vor knapp 30 Jahren feierte die Laienspielgruppe ihr 20-jähriges Bestehen. Interessant ist, dass in der damaligen Festschrift auf die "Kulturelle Film- und Laienspielgruppe Tetenbüll" Bezug genommen wurde. An dieser Stelle fassen wir diese Festschrift unseres Gründers Johannes Glismann zusammen.

Die Geschichte unseres Vereins ist gut dokumentiert, aber noch nicht für diesen Internetauftritt aufbereitet. Wir arbeiten fleißig daran, auch diese Lücke zu schließen.

        

 

 
 

Jahreshauptversammlung 9. Mai 1980

Unsere Gruppe besteht nunmehr 20 Jahre. Ein Grund, um einmal Rückschau zu halten, seit wann in Tetenbüll Laienspiel betrieben wird.

Das Theaterspiel – der Drang zu den Brettern, die die Welt bedeuten – reizte die Menschen schon seit undenklich langer Zeit.  Aber auch Dilettanten, d. h. keine berufsmäßigen und geschulten Künstler, betrieben oft mit großem Ehrgeiz aus Zeitvertreib und Freude an der Sache das Laienspiel. Dabei wurde von den Akteuren viel Arbeit und Mühe aufgewendet, um ein Theaterstück einzustudieren und es dann den Mitmenschen zu präsentieren, diese mit dem Spiel zu erfreuen und selbst ein wenig Anerkennung und Beifall zu erwerben.

So war es auch in Tetenbüll. Seit wann hier Laienspiel betrieben wurde, läßt sich heute leider mangels geeigneter Unterlagen nicht mehr ermitteln.

1880 bis 1910

Vor der Jahrhundertwende (etwa um 1880 bis 1905) soll in Tetenbüll schon recht aktiv gearbeitet worden sein. Damals bestand hier der "Tetenbüller Dilettanten Verein", der regelmäßig Theaterstücke eingeübt und aufgeführt hat. Die Arbeit wie auch die Leistung soll der Überlieferung nach recht beachtlich gewesen sein. Zu den Aufführungen im Kirchspielkrug, die immer recht gut besucht waren, kamen auch Zuschauer aus Nachbarorten.

Regie führte seinerzeit Lehrer und Organist Dietrich Markmann, der vom 1. Juni 1869 bis zum 31. März 1910 die Tetenbüller Hauptschule leitete.

 

Lust auf mehr? Gibt es –► hier.


 

Gedruckt aus: © 2017 Tetenbüll - das Herzstück Eiderstedts