Boßelverein Tetenbüll von 1894 e.V. - Wettkämpfe 2017

 

 

Die Tetenbüller Mannschaft 2017

 

Auf dieser Seite erscheinen die aktuellen Berichte zu absolvierten Feldkämpfen des laufenden Jahres. Sobald ein neues Wettkampfjahr beginnt, sind die alten Berichte im Archiv abrufbar.


Die Smileys in den Feldkampfberichten finde ich aber niedlich. Was bedeuten die eigentlich?

Gewonnen! 1 Smiley = 1 Schott, mehrere Smileys = entsprechende Anzahl Schotts
;) Gewonnen! Aber ohne Schott
;) Ein gefühlter Sieg!
Grrrh, Niederlage
;( Grrrh, sehr knappe Niederlage


Termine 2017 mit Wettkampfberichten

Die neuesten Wettkampfberichte stehen immer oben, ältere in chronologischer Reihenfolge weiter unten. Viel Spaß beim Lesen – wir küssen Eure Erinnerungen wach!

Boßel-Terminkalender 2017


BV Rödemis vs. BV Tetenbüll am 11.03.2017

Mannschaft: 15 (20) Mann
Ergebnis: cool cool + 40 m.
Ort: Lundenbergsand
Wetter: sonnig, kaum Wind, +12°C

Frühling, Sonne und gefühlte Wärme waren die Boten für den letzten Feldkampf des Jahres am Deich in Lundbergsand.

Damit es überhaupt zu einem Feldkampf kommen konnte, hatten sich die Tetenbüller bereit erklärt, ganze acht Rödemisser vorwerfen zu lassen, da diese unter anderem mit ihrem Spielmannszug Termine hatten. Da die Tetenbüller gerne ihre 20 Mann alle werfen lassen wollten, einigte man sich noch am Deich darauf, von den verbleibenden sieben Rödemissern fünf Nummern doppelt werfen zu lassen, 8+7+5=20. Das könnte ein Modell werden, wenn größere Mannschaften auf kleinere Mannzahlen treffen, um selbst widrigste Umstände noch fruchten zu lassen. Warum eigentlich nicht? Kein Problem.

Wer nun die Bahn in Lundbergsand kennt weiß, dass man bei der Tränke wenden sollte, weil die Bahn dahinter noch enger wird. Geht ja aber nicht, wenn vorgeworfen werden soll. Also zogen drei oder vier Werfer noch über die Tränke hinaus, was Boßel-technisch einem kleinen Kunststück gleichkam.

Nach der Beendigung des Kunststücks lag Tetenbüll ein gutes Stück vorn, aber auf dem Weg dahin wurde gleich mehrfach der Deich vermessen. Egal, an Nummer zehn wurde dann das erste Schott für Tetenbüll verzeichnet.

Im zweiten Durchgang dann wurde Tetenbüll sicherer und zeigte seine ganze Stärke gegen Rödemis. Das zweite Schott an Nummer 14 (also fünf Nummer nach der Wende) und am Ende ein gutes Kiek ut besiegelten eine durchaus erfolgreiche Saison für Tetenbüll.

Bei einer freundlichen Rede bedankten sich beide Vorsitzenden beieinander für dieses nette und sicher angebrachte Entgegenkommen. Peter Julius Hansen war zudem froh, dass er sogar noch einmal mitwerfen durfte in dieser Saison.

Im Anschluss traf man sich in der Spieskommer bis in die späten Nachstunden bei Spare-Ribs und Tetenbüller-Bowle© satt, um die schöne Zeit der Boßel-Saison Revue passieren zu lassen, was laut Berichterstattung des Tresenpersonals grundsolide gelang!

Tetenbüll gewinnt mit 2 Schott und 40m.

Hannes Kröger kurz bevor er die Boßel in die ewigen Jagdgründe schickt.

Matthias Johns konzentriert sich und wirft sehr weit.

Christoph Dau muss leider auf die Deichkrone, aber wird freudig von unseren Jungs erwartet. Der Wurf gelingt, alles ist gut.

Carsten Gröhn kurz vor dem Bodenkontakt. Der "Adler" landet und wirft schön gerade und weit.

Stefan Kröning: Stehen und ziehen! Richtig so.

Reimer (Ra)Dau knüppelt die Boßel so weit wie es geht.

Marco Hansen wirft gnadenlos…

... und wird belohnt mit Harmonie :)

Auch Melvin Hildebrandt lässt erst den Adler landen, um die Boßel weit von sich zu pressen!

Peter Julius Hansen mit dem Rücken zur Kamera. Er darf als Zweiter schnacken, die Saison ist beendet.

Zum „Erbsensuppen-Essen“, dieses Mal mit Spare-Ribs satt, gab es einen schönen, langen und kurzweiligen Abend in der Spieskommer. Etwas Bowle war auch dabei :)


BV Witzwort vs. BV Tetenbüll am 04.03.2017

Mannschaft: 16 Mann
Ergebnis: wink 50 m.
Ort: Kaltenhörner Deich
Wetter: bewölkt, leichter Westwind, +6°C

Fünf Siege in Folge für Witzwort standen im Rollenbuch und an diesem Samstag sollte es für Witzwort um das zweite Gold in Folge gehen. Was für eine Hypothek für die Tetenbüller.

Gerade so mit Ach und Krach konnte es zu einem Feldkampf mit 16 Mann kommen, nahe an der gefühlten Untergrenze für Feldkämpfe. Auf Anfrage der Witzworter hatten 2 Mann am Morgen vorwerfen sollen, jedoch waren die Witzworter zu spät erschienen und so kam es zu einem vorläufigen 4-Würfe-Vorsprung der Tetenbüller.

Als die Witzworter dann mittags am Deich aufholen wollten, gelang dies nur mit einem kleinen von ca. 20m. Die Kugeln ziemlich genau in der Bahn, konnte der Feldkampf nun endlich wirklich beginnen. Die Tetenbüller warfen gleich hoch an den Deich, dann weiter etwas über den Deich und Witzwort witterte die erste Chance. Tetenbüll zog dann etliche Würfe oben auf der Deichkrone entlang, ohne jedoch wirklich Meter zu verlieren. So holte man sich langsam wieder in die Bahn aber lag Wurf um Wurf immer noch vorne.

So sehr sich die Witzworter nach Kräften mühten, schafften sie es bei den folgenden Würfen einfach nicht, nennenswert heranzukommen. Das war anscheinend etwas frustrierend, ging es doch um das zweite Gold in Folge, und so wurden sie immer stiller in ihren Bemühungen.

Im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Es war ziemlich stark, was die Witzworter und die Tetenbüller an diesem Tag noch boten, jedoch änderte sich Wurf um Wurf nichts mehr an dem Kräfteverhältnis.

Am Ende war ein auf sehr hohem Niveau von der Spannung lebender Feldkampf beendet und Tetenbüll wehrte jubelnd und durch eine starke Leistung den sechsten Sieg in Folge ab und damit auch die zweite Goldene Boßel für Witzwort.

Tetenbüll gewinnt mit 50m.

Gleich am Anfang schon ein paar Würfe hintereinander über den Deich, aber zum Glück immer nur ein paar Meter.

Beratungen: Sind wir stark genug, um die zweite goldene Boßel hintereinander abzuwehren?

Nico Lorenzen in einer schönen Aufnahme "in den Armen" von Torge Hansen und Simon Rohde.

Man kann auf dem Foto sehen, dass dies hier Melvins bester Wurf der Saison war.

Marco wie er leibt und lebt :)

Lüch op! Lüch op! Lüch op! Aber bitte wir als Zweite! Und schön laut!


BV Wesselburen vs. BV Eiderbund + BV Tetenbüll am 25.02.2017

Mannschaft: 35 Mann
Ergebnis: angry angry und 38 m
Ort: Wesselburen
Wetter: starker Regen, scharfer Wind, +4°C

Nach 12 sieglosen Jahren in Folge sprachen die Tetenbüller mit Wesselburen, um auf Dauer zu einem gleichwertigeren Feldkampf zu kommen und nach gemeinsamer Beratschlagung wurde man sich einig, dass Wesselburen auch gegen eine Boßelgemeinschaft aus zwei Vereinen antreten würde. Gesagt getan und so traf man sich an diesem Vormittag bei Meister in Welt, um gemeinsam mit den Eiderbundern eine spielstarke Mannschaft der besten 35 „Eiderbüller“ oder „Tetenbunder“ aufzustellen.

Beim Treffen an einem Wesselburener Innendeich pustete allen Boßlern ein ziemlich nasser und starker Wind ins Gesicht, Wasser aus den zahlreichen Pfützen von unten eingeschlossen. „Naja, dann wollen wir mal sehen“.

Der Treck zog los gegen den Wind und wurde vor allem erst einmal ziemlich schnell ziemlich nass. Es hatten wie immer ein paar Werfer dieses Mal am Abend vorher vorgeworfen und relativ bald wurde klar, dass die Wesselburener überhaupt keine Lust hatten, der Gemeinschaft Eiderbund-Tetenbüll den Hauch einer Chance zu lassen.

Wurf um Wurf stark, die „Eiderbüller“ zeigten dazu etliche schwache Würfe und lagen schnell zwei, dann auch bald drei Schott hinten. Regen! Wind! Nass!

Zum Ende vom ersten Durchgang konnte man dann aber aufdrehen und den Wesselburenern, die viele gute Werfer schon wieder vom Deich geschickt hatten (Abwerfer), Paroli bieten.

Wer jetzt noch insgeheim die Hoffnung hatte, da würde im zweiten Durchgang noch etwas „gehen“, der hatte an diesem Tag mehr Hoffnung als Verstand, denn keiner, aber auch wirklich keiner konnte sich vorstellen, die Klamotten noch einmal auszuziehen, in die Pfützen zu legen und sich beim Anlauf den regentechnischen Rest zu geben.

So wurde kurzerhand vereinbart, den Kampf abzubrechen und einen Abbruch-Sieg für Wesselburen in die Bücher zu schreiben. Manchmal gibt es eben keinen Weg geradeaus, manchmal muss man anhalten, einen Bogen machen oder zurückgehen. So ist das nun mal.

Sehr viele Eiderbunder und Tetenbüller fanden sich dann, am Ende zum Glück etwas früher als geplant, im Norddeicher Vereinsheim ein und feierten gemeinsam mit den Wesselburenern eine fast schon legendäre „dritte Halbzeit“ bei Wurst-Satt, Tetenbüller-Bowle©-Satt, Reden-Halten-Satt und Spoß-Moken-Satt. Hoch hergegangen sein soll es. Geht doch!

Am Ende verdienterweise wieder einmal ein Sieg für die Tugenden des Boßelsports, die ein Glück auch die Kameradschaft und Freundschaft unter benachbarten Unterverbänden mit einschließen dürfen! Lüch op!!!

Wesselburen gewinnt mit 2 Schott und 38m.

Regen, Wind, tiefe Pfützen... So richtig will das keiner gut finden, aber erst einmal laufen alle los.

Nicht zum Aushalten! Fertig! Nach dem ersten Durchgang wird der Feldkampf von beiden Seiten abgebrochen.

Wir sitzen endlich trocken im Norddeicher Krug, wo alle sich noch so ein wenig skeptisch abtasten.

Ok, die Tetenbüller Bowle zündet zum ersten Mal.

Zündung die Zweite! Wenn ein Wesselburener Boßelkamerad so mit unserem Vereins-Schal posiert: Geschafft :)


BV Tetenbüll vs. BV Eddelak am 12.02.2017

Mannschaft: 15 Mann
Ergebnis: crying minus 13 m
Ort: Hauptverbandsfest, Wesselburen
Wetter: bewölkt, scharfer Ostwind, -4°C

Kalt, kalt, kalt! Schon vom Vortag beim Hauptverbandsfest hatten die Boßler noch die Ostkälte bei mehreren Grad minus in den Knochen, aber es musste ja weitergehen. Noch ein bisschen den Boßelball in den Knochen, schienen noch nicht alle Boßler wieder ganz auf der Höhe zu sein.

Eddelak legte von Anfang an ein gutes Tempo vor und hatte trotz wehrhafter Tetenbüller die ganze Zeit die Nase vorn. Ein hartgefrorener Deich ließ es trotzdem nur bei wenigen Würfen zu, dass die Boßel lief, denn der Untergrund war teils sehr mosig. Oft lagen die Boßeln sofort „tot“ im Vogelnest fest, da konnte man nichts machen.

Die Bahn war sehr eng, weil sie durch eine Versorgungsstraße in der Deichfußmitte beengt war.

Zum Ende vom ersten Durchgang lag Eddelak wieder einmal kurz vorm Schott, weil die Tetenbüller an Nummer drittletzt über den Deich warfen. An dem recht steilen Innendeich war die Boßel noch über die Straße in eine Grasfläche gespickt mit Maulwurfshügeln gerollt. Nummer zweitletzt konnte die Boßel nur etwas näher an den Deich bringen und Nummer Letzt ließ sie strumpfsock von der Straße einen halben Meter unter der Deichkrone hängen, wieder runtergerollt. Erst Nummer Eins konnte sie dann wirklich schön und mit einem weiten Trüll auf die richtige Seite des Deiches befördern. Das witzige war: Eddelak hatte noch immer kein Schott, weil Nummer Letzt u.a. einen ganz gefährlichen Versuch zum Kegeln angesetzt hatte, der bei ca. 30m dumpf im Boden stecken blieb.

Im zweiten Durchgang kämpfte Eddelak sich dann wieder kurz vor das erste Schott, musste aber mit der Straße und dem unteren Vorland Bekanntschaft machen, so dass die Tetenbüller wieder herankommen konnten. Das alles wirkte schon irgendwie sonderbar, so spannend und wechselnd war es immer wieder…

Drei Nummern vor Schluss konnte man es kaum glauben waren die Tetenbüller wieder auf 10m herangekommen, alle Beteiligten hatten mittlerweile Herzrasen, so spannend war es. Es ging ja auch um Gold für Tetenbüll.

Oben auf dem Deich stehend warf nun Nummer Drittletzt der Tetenbüller dann plötzlich nach links über den Deich, wieder an die Straße. Gefühlt lag man nun auf einmal 80m hinten. Zweitletzt konnte die Kugel super zurückholen und auch nun bangten die Eddelaker, denn die die Tetenbüller hatten durch einen guten Trüll gar nicht so viel verloren und auch Tetenbülls Nummer Letzt konnte noch mal einen guten Wurf mit Trüll setzen.

Der letzte Sicherheitswurf der Eddelaker besiegelte dann aber das Ende der Träume einer goldenen Boßel für Tetenbüll endgültig, flog die doch ein gutes Stück über die Tetenbüller Boßel. Gold abgewehrt, aber denkbar spannend und knapp.

Eddelak gewinnt mit 13m.

Was wollen Reimer Dau und Simon Rohde uns da sagen? :)

Früh ist klar, dass es nicht nur kalt ist, sondern auch mehr als spannend. Es sieht so aus, als wenn Peter Julius Hansen das gar nicht aushält.

Simon muss auf der Straße werfen. Er wirft in Socken und scheitert einen halben Meter an der zu hohen Deichkante.

Streitigkeiten, ob die Boßel die Versorgungsstraße getroffen hat. Aber schnell kann Simon das "Beweismittel", eine zerschlagene Boßel, bringen.

Der erste Vorsitzende von Eddelak wischt sich mit der Hand den Mund. Er weiß: Glück gehabt!

Beim Kommers in der Scheune ist dann spätestens alles wieder gut und die Tetenbüller feiern und werden gefeiert. (Foto: Sven Kleine, Eiderbund)


Standkämpfe BV Tetenbüll beim Hauptverbandsfest in Wesselburen am 11.02.2017

Mannschaft: 12 Mann (A- und B-Gruppe)
Ort: Wesselburen
Wetter: bewölkt, scharfer Ostwind, -4°C

Kalt, kalt, kalt! Aber endlich mal wieder ein Hauptverbandsfest bei diesem schönen Winterwetter, Frost und scharfem Ostwind. Noch besser wären Schnee und Sonnenschein gewesen, aber man kann ja nicht alles haben :)

Die Tetenbüller waren wie immer mit einer A- und einer B-Gruppe angereist und hatten sich Einiges vorgenommen. Nach den ersten Stärkungen mit Bratwurst, Bier und Glühwein (ja, es gab wirklich Glühwein) waren die Tetenbüller um 11:30 Uhr gefordert. Die ersten drei Werfer der A-Gruppe hatten erst einen Fehlwurf, als Armin Johns sich als vierter Werfer bei seinem ersten Wurf das Knie verdrehte und dabei aus der Bahn warf. Ein zweiter Versuch sollte ihm ausgeredet werden, aber Armin lief wieder an, was er dann aber zum Glück nicht beendete und lieber auf sein Knie hörte. So waren durch seinen Ausfall schon vier Fehlwürfe auf dem Konto und ein erfolgreiches Abschließen natürlich nicht mehr möglich. Die weiteren Werfer lieferten sich noch 2 weitere Fehlwürfe und so konnte man mit 6 Fehlwürfen und 717,5m nur den 18. Platz von 27 Teilnehmern erreichen. Sönke Schmidt wurde in seiner Altersgruppe 40-49 Zweiter mit einer Weite von 193m.

Dann aber sollte die B-Gruppe kommen und warf Wurf um Wurf sicher in die Bahn. Beim letzten Werfer Simon Rohde war die Spannung dann so groß, dass Simon die Würfe fast mit zwei zugekniffenen Augen in die Bahn zitterte. Und er traf und sicherte als letzter Werfer damit seiner Mannschaft den zweiten Platz von über 30 B-Gruppen, 0 Fehlwürfen und 876m und nur knappen 13m hinter dem Gastgeber Wesselburen.

Nach den Standkämpfen fanden sich die Tetenbüller noch für Stunden in einem liebevoll und gut hergerichteten Schafstall zur üblichen Manöverkritik ein, die natürlich entsprechend entspannt ausfiel. Die Wesselburener hatten wirklich bis ins letzte Detail gut aufgetischt: Es gab verschiedene Sorten Fleisch, Frikadellen, Wurst, einen XXL-Teller mit Getränk für 10,-€, alles an Getränken, sehr viele Torten und Kuchen, alles sehr günstig, so dass man noch lange gemütlich zusammensitzen konnte.

Danach fuhr man noch kurz zum Deich, um sich die enge Bahn (dank Versorgungsstraße am Außendeich), für den Feldkampf gegen Eddelak am nächsten Morgen anzuschauen, denn es sollte für die Tetenbüller nach zwei Siegen in Folge zum Hauptverbandsfest um Gold gehen.

Am Abend besuchte dann eine recht große Delegation der Tetenbüller von 15 Männern und Frauen den Boßelball in Wöhrden. Einsetzender Schneefall von mehreren Zentimetern Höhe zwang die Feierlustigen, sich in ein Großraumtaxi zu quetschen, und so wurde es ein sehr schönes Fest, an das man sich hoffentlich noch lange erinnern wird.

BV Tetenbüll nimmt erfolgreich am Hauptverbandsfest 2017 in Wesselburen teil.

Sönke Schmidt mit den anderen Preisträgern der Altersklassen beim Kommers am Sonntagnachmittag.

Die A-Gruppe. Tetenbüll wird 18. mit 717,5 m und 6 Fehlwürfen.

Die B-Gruppe. Tetenbüll wird tatsächlich 2. mit guten 876 m und das nur knappe 13 m hinter Gastgeber Wesselburen.

Tetenbüll ganz vorne in der ersten Reihe und nicht zu überhören. Hauke Hinz stellt uns vor mit den Worten: „Dat sind de Tetenbüller. De finden irgendwie immer wat to feiern.“ (Foto: Sven Kleine, Eiderbund)

Gute Stimmung, wie immer. Jan Dau und Matthias Johns scheinen zu sagen: „Was wollt ihr? Los kommt!“ (Foto: Sven Kleine, Eiderbund)


BV Tetenbüll vs. BV Garding am 04.02.2017

Mannschaft: 22 Mann
Ergebnis: wink 36,5 m
Ort: St. Peter-Böhl
Wetter: sonnig, leichter Wind, +6°C

Vor der Abfahrt regnete es in Tetenbüll noch Bindfäden, aber je näher man der großen Sandbank vor St. Peter kam, desto mehr öffneten sich die Wolken. Was uns in St. Peter am Außendeich erwartete, war dann mit Traumwetter zu beschreiben. Nach den Wochen der Kälte und Feuchtigkeit war dies fast Badehosenwetter und alle mussten sich die Jacken aufmachen, damit sie nicht schwitzten.

Tetenbüll hatte am Morgen mit 2 Mann vorgeworfen und die Gardinger kamen nach ihren Würfen ein paar Meter über diese Weite. Das Blatt sollte sich für die Tetenbüller nicht so schnell wenden, denn flaue und schiefe Würfe an der Schilfkante vermasselten einen guten Start gegen die Gardinger, die ihrerseits recht straff auf der festen Bahn am Deichfuß vorankamen.

Nicht lange sollte es dauern und die Gardinger durften bereits in der Mitte vom ersten Durchgang das erste Schott ausrufen, welches durch starke Tetenbüller Würfe am Ende vom Durchgang 1 aber schnell in Gefahr kam. Die Gardinger warfen dazu noch über den Deich und Tetenbüll durfte sich über einen Gleichstand freuen, der schnell ausgebaut werden konnte. An Nummer zehn im zweiten Durchgang waren die Gardinger dann dran und Tetenbüll rief sein erstes Schott aus.

Nun blieb es spannend, denn die Gardinger konnten gleich wieder einen ganz guten Vorsprung herausarbeiten und die Tetenbüller, die sich ein paar Nummern lang weigerten, das schon lang fällige Schott einzusetzen, unter Druck setzen. Wenige Nummer vor Schluß konnte man dann nicht mehr anders und setzte das kleine Schott ein. Es wurde noch einmal richtig spannend. Aber die letzten Nummern der Tetenbüller warfen so sicher und hervorragend gegen leicht schwache Würfe der Gardinger, so dass ein Sieg für Tetenbüll nicht mehr abzuwenden war.

Hatten die Gardinger noch auf dem Tetenbüller Boßelball „So laufen die Gardinger“ gesungen, so durfte sich heute die Tetenbüller freuen und „Niemand darf es wagen, Tetenbüll zu schlagen“ singen.

Tetenbüll gewinnt mit 36,5m.

Tetenbüll liegt hinten, aber das Wetter hält die Stimmung hoch. Blauer Himmel, gleißender Sonnenschein und man wartet auf den nächsten Wurf.

Torben Gloe (l.), Maik Bahnsen (r.) und Christoph Dau mit Dosenbier (macht schlau :)

Auf diesem Bild ist eine Boßel zu sehen. Gefunden?

Jan Dau und Marco Hansen. Gute Laune bei gutem Wetter.

Gleißender Sonnenschein. Boßler im Gegenlicht am wunderschönen Strand von St. Peter-Böhl.

Ach was soll´s. „Gute Laune muss sein“ lebt Kai Flor vor.


BV Tetenbüll vs. BV Eiderbund am 28.01.2017

Mannschaft: 18 Mann
Ergebnis: cool und 1 m
Ort: Kaltenhörner Deich
Wetter: sonnig, windstill, +6°C

Der Feldkampf gegen den Eiderbund begann an diesem Samstag tatsächlich einmal ohne Vorwerfer, mal so richtig Nummer 1 gegen Nummer 1. Zwar waren früh ein paar Abwerfer in der Rolle, aber das sollte die Tetenbüller nicht stören. Denn die Eiderbunder bleierten gleich zu Beginn so sehr, dass es für die Tetenbüller an Nummer 5 bereits das erste Schott und an Nummer 7 das zweite Schott aufzuschreiben galt.

Ein Feldkampf, der nun so gleichwertig wie möglich, aber dennoch irgendwie vor sich hin plätscherte, wurde bei allerbestem Wetter und in alter Verbundenheit und Freundschaft mit allen Mitteln geführt. Es wurde zwar ein bisschen ruhiger, aber es war auch sicher nicht langweilig. Nicht zuletzt, weil die Tetenbüller im zweiten Durchgang etwas über den Deich luscherten und die Eiderbunder zeitgleich gerade voranzogen.

So musste ein Schott im letzten Drittel des zweiten Durchgangs rausgenommen werden und drei Nummern vor Schluss fast auch noch das zweite. Jeder kann sich denken, wie laut es jetzt bei den Eiderbundern wurde und wie sehr die Tetenbüller bangten vor einer Blamage so kurz vor Schluss. Aber so sehr sich die Eiderbunder auch mühten, konnten die Tetenbüller dem Druck am Ende standhalten und das letzte Schott knapp mit nach Hause nehmen.

Bei Ihrer Rede freuten sich die beiden Vorsitzenden schon auf die Übergabe der fälligen goldenen Boßel, welche eine vierköpfige Delegation der Eiderbunder am Abend auf dem Tetenbüller Boßelball für Freigetränke übergeben durfte.

Tetenbüll gewinnt mit 1 Schott und 1m.

Die Sonne scheint und alle sind gut drauf für einen hoffentlich spannenden Feldkampf

Super Wetter mit idealen Bedingungen.

Beide Mannschaften ziehen gemeinsam am Deich lang.

Hoch den Schal!

Es war wirklich viel los in Kaltenhörn an diesem Wochenende. Eine Blechschlange bis an den Horizont im Westen...

Peter Julius Hansen freut sich, dass er wieder mal als Zweiter schnacken durfte.


BV Tetenbüll vs. BV Uelvesbüll am 21.01.2017

Mannschaft: 18 Mann
Ergebnis: crying minus 16m
Ort: Kaltenhörner Deich
Wetter: diesig, windstill, +6°C

Ohne Vorwerfen geht fast gar nichts mehr, möchte man so viele Boßler wie möglich dabei haben. Fast 30 Mann hätten für die Tetenbüller auf der Rolle stehen können und nach Absagen ohne Ende konnte man so nur noch 18 Mann stellen.

Die zwei Vorwerfer vom Vormittag hatten so gut geworfen, dass Uelvesbüll trotz 4 guter Würfe nur auf 10m herankommen konnte. Aber bereits der erste Tetenbüller Wurf sorgte für einen Rückstand von 10m und so ging es dann irgendwie weiter.

Wurf um Wurf konnte sich Uelvesbüll immer 10-30m vorne halten, auch wenn mehrfach die Deichkrone angepeilt wurde.

Gewendet wurde mit einem Vorsprung von ca. 10m für Uelvesbüll.

Im zweiten Durchgang lag Uelvesbüll dann kurz vor dem ersten Schott, aber warf dann seinerseits über den Deich. Man konnte zwar gut zurückkommen, aber das Schott wurde wieder weiter zurückgeschoben. Am Ende wurde es auf die letzten drei Würfe dann noch einmal richtig spannend, weil die Tetenbüller immer näher herankamen. Sollte dann aber nicht reichen und mit zwei richtig schönen Würfen beendeten beide Vereine einen spannenden und engen Feldkampf. Die Nummer Letzt hat man ja nicht bei jedem Feldkampf auf dem Prüfstand. Heute war es so. Das ist Boßeln wie man es am liebsten haben möchte: Kribbeln und Spannung vom ersten bis zum letzten Wurf.

Uelvesbüll gewinnt mit 16m.

Es geht wieder los. Die fünfte Jahreszeit "Boßeln" ruft uns im Frühjahr gerne an den Deich.

Harro Jensen wirft in die Menge und alle sind glücklich.

Der nächste Wurf: Komm! Jetzt aber! Jaaaa!

Eine kurze Pause. Alle sind gut drauf, wie sonst?

Lieber Julius, alle stehen dir bei und nächste Woche gewinnen wir einfach wieder.


BV Heverbund vs. BV Tetenbüll am 14.01.2017

Mannschaft: 19 Mann
Ergebnis: coolcool und 23m
Ort: Kaltenhörner Deich
Wetter: bewölkt, windig, Schneeschauer, +3°C

Am Morgen des Feldkampfes hatten zwei Heverbunder gegen einen Tetenbüller vorgeworfen und so wurden 123m Vorsprung für die Heverbunder abgesteckt. Nachdem die Tetenbüller diese zwei Würfe nachgeworfen hatten lagen sie zu Beginn des Feldkampfes 10m hinten.

Aber es sollte nicht lange dauern und bei konstanten Würfen auf beiden Seiten arbeitete Tetenbüll sich Stück für Stück nach vorne. Von da an immer ein kleines Stück vorne liegend wendete man nach dem ersten Durchgang mit einem Tetenbüller Vorsprung von ca. 20m.

Im zweiten Durchgang ging es dann Schlag auf Schlag als ein Heverbunder Werfer oben an der Deichkrone stehend links über den Deich warf und sein junger Boßelkollege die Boßel zwar vom Deichfuß zurückwerfen konnte man aber das erste Schott für Tetenbüll verzeichnete.

Ein aufgesteckter Heverbunder warf dann wenige Nummern vor Schluß einen „General“ direkt vor seine Füße und man verzeichnete das zweite Schott für Tetenbüll.

Tetenbüll hätte bei konstant angenommener Leistung wohl auch so gewonnen, aber eben nicht mit 2 Schott.

Am Ende traf man sich zu einer gemütlichen Runde in der Spieskommer, zu der wie auch die Jahre vorher zahlreiche Heverbunder erschienen.

Tetenbüll gewinnt mit 2 Schott und 23 m.

Aha. Der Allessio Witte macht also auch Fotos von uns.

Immer wieder wechseln die Lichtverhältnisse und bei Schneewolken und Gegenlicht sieht man fast gar nichts mehr.

Schnee und Sonne gleichzeitig.

Thies-Ole Johns wirft im Schneetreiben einen super zweiten Wurf.

Auch Maik Bahnsen ist mal wieder dabei und wirft hervorragend mit seiner linken Hand.

Wie immer steht man hinterher zusammen und hält eine Rede. Auch ohne das wäre es kein Boßeln.


BV Tetenbüll vs. BV Mildeburg am 07.01.2017

Mannschaft: 18 Mann
Ergebnis: crying minus 1 Meter!
Ort: Kaltenhörner Deich
Wetter: bewölkt, windig, +2°C

Bei bestem Boßelwetter, windig, bedeckt und Nieselregen, trafen sich die Tetenbüller und Mildeburger am Kaltenhörner Deich, um die neue Saison zu eröffnen. Der Deich war von den letzten zwei Tagen noch ziemlich hart gefroren und allen war klar, dass es heute auch um Glück gehen würde. Und so sollte es dann auch kommen. Zum Ende vom ersten Durchgang konnte Tetenbüll durch ein paar schwache Würfe von Mildeburg ein Schott verzeichnen, das sie lange halten konnten. In der Mitte vom zweiten Durchgang lag man noch fast vor dem zweiten Schott.

Aber die Tetenbüller warfen siegessicher plötzlich zweimal über den Deich, wovon sie sich nicht mehr richtig erholen sollten. Mildeburg zog parallel leicht an und zum Ende des zweiten Durchgangs musste das Schott herausgezogen werden.

Die letzten drei Würfe gingen Meter um Meter und so lagen, wie sollte es anders sein, beide Kugeln vor dem letzten Wurf tatsächlich auf der Fläche eines Ehebetts direkt beieinander. Alles auf Anfang. Zwei Meter….

Mildeburg lag hinten und warf somit an. Die Kugel schnurgerade geworfen lief hervorragend und die Tetenbüller wussten, dass es jetzt schwer wird. Trotz eines guten Wurfes konnte die Tetenbüller Nummer Letzt nicht aufschließen und man einigte sich auf einen knappen Sieg für Mildeburg.

Noch bei der abschließenden Rede machte Udo Julius Mut, dass man sicher in der Spieskommer noch lange zusammen sitzen werde und man nach einer ausgiebigen Analyse um 18:00 Uhr schon mindestens ein Unentschieden daraus gemacht hätte. So sollte es später dann auch kommen :)

Mildeburg gewinnt mit 1 m.

Endlich geht es wieder los. Die fünfte Jahreszeit auf Eiderstedt ist angebrochen.

Diesig, kalt, windig, aber schön!

Die Fahne weiter weg als sonst, weil der Boden hart gefroren ist und die Boßel gut springt heute.

Tja, Peter Julius. Wieder verlieren wir mit 1m gegen Mildeburg. Nächstes Jahr passiert das nicht nochmal.

Wie versprochen fällt die Feldkampfanalyse natürlich positiv aus und alle sind guten Mutes für die nächste Woche.


Feldkampf intern Nord vs. Süd am 31.12.2016

Mannschaft:
Ergebnis:
Ort: Kaltenhörner Deich
Wetter:

Bericht folgt (hoffentlich)

 

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Haus Peters: Aktuelle Herbst- / Winterausstellung von Ole West "Leuchttürme und Mee(h)r" vom 07.10.2017 bis 25.02.2018.