Boßelverein Tetenbüll von 1894 e.V. - Wettkämpfe 2014

 

 

Die Tetenbüller Mannschaft 2014

 


 

Auf dieser Seite erscheinen die aktuellen Berichte zu absolvierten Feldkämpfen des laufenden Jahres. Sobald ein neues Wettkampfjahr beginnt, sind die alten Berichte im Archiv abrufbar.

 


 

Die Smileys in den Feldkampfberichten finde ich aber niedlich. Was bedeuten die eigentlich?

Gewonnen! 1 Smiley = 1 Schott, mehrere Smileys = entsprechende Anzahl Schotts
;) Gewonnen! Aber ohne Schott
;) Ein gefühlter Sieg!
Grrrh, Niederlage
;( Grrrh, sehr knappe Niederlage

 


 

Termine 2014 – gefolgt von den Wettkampfberichten

 


 

BV Tetenbüll vs. BV Rödemis am 08.02.2014

Ort: Kaltenhörner Deich

Leider liegt kein Bericht vor

 


 

Offen am 15.02.2014

Ort: Offen

Leider liegt kein Bericht vor

 


 

BV Tetenbüll vs. BV Wesselburen am 22.02.2014

Ort: Kaltenhörner Deich

Leider liegt kein Bericht vor

 


 

BV Tetenbüll vs. BV Witzwort am 01.03.2014

Ort: Kaltenhörner Deich

Leider liegt kein Bericht vor

 


 

Wettkampfberichte Saison 2014

 

BV Tetenbüll vs. BV Garding am 01.02.2014

Mannschaft: 20 Mann
Ergebnis: crying BV Garding gewinnt mit 0,3m
Ort: Über Land in Tetenbüll
Wetter: 5 S, anfangs Regen, +2°C

 

Nasskalt-spannend! Die drei Gardinger Mannen, die auf der Tetenbüller Überland-Bahn bei Harry Johns Richtung Warmhörn morgens vorgeworfen hatten wurden von drei Tetenbüllern zur Mittagszeit ziemlich deutlich überholt, so dass man an Nummer fünf auf Tetenbüller Seite schon mit einem Schott vorne lag. Ein knappes Schott, aber ein Meter ist ein Meter. Danach ging es für den BV Garding besser weiter und man konnte das Schott recht bald wieder herausholen und einen eigenen Vorsprung ausbauen. Das Tetenbüller Ende konnte dann aber mit starken Würfen kontern und auf Nummer Letzt wurde erneut ein Schott erboßelt.

 

Wie auf dem Hinweg kamen die Gardinger wieder stärker durchs Anfangs- und Mittelfeld des zweiten Durchgangs und auch hier wurde das Schott relativ schnell wieder aus dem Tetenbüller Rollenbuch gestrichen. Über Land ist das schnell passiert und ein Schott ist bei gefrorenem Boden wirklich wenig, das weiß jeder. Ein mauer Wurf, zwei Gräben die nicht „richtig liegen“, ein bisschen Glück und Tetenbüll liegt ein paar Würfe vor Ende schon wieder kurz vor einem Schott, dass aber nicht so richtig fallen will. Dann haben die Gardinger das Glück des Mutigen und werfen Wurf um Wurf besser als die Tetenbüller.

Leider liegen keine Fotos vor


 
 
 
 
 

Vor dem letzten Wurf liegt Garding vielleicht 70 m vor einem ausgehobenen Graben, Tetenbüll ca. 50m. Gardings Nummer Letzt lässt ihn zweimal vor dem Graben aufkommen und irgendwie zischt sie waagerecht gegen die hintere Kante und wühlt sich vielleicht 7m aus dem Graben raus. Der Druck nun bei Tetenbüll. Nummer Letzt wirft ihn genau auf die hintere Grabenkante. Alle denken „das wars,“ aber auch diese Kugel wühlt sich gegen physikalische Gesetze noch knappe 7m aus dem Graben, ein paar Meter weiter rechts. Ein paar Gardinger, die voller Hoffnung hinter dem Graben gewartet hatten, jubeln. Die Gardinger Boßel liegt optisch einen knappen Meter vor, aber wo ist genau die Bahn? Nach langen Diskussionen und einem ewigen Hin und Her, wo nun genau die Bahn liegt gibt es dann den offiziellen aber knappen Sieg für Garding. Man lag einen kleinen Meter vor und beide Kugeln nur wenige Meter auseinander. Da kann man messen, solange man will, Junge, Junge…

 

BV Garding gewinnt mit einem "Kiek ut" von 0,3m.

 


 

BV Eiderbund vs. BV Tetenbüll am 25.01.2014

Mannschaft: 20 Mann
Ergebnis: smileysmileysmileysmileysmiley  BV Tetenbüll gewinnt mit 5 Schott und 58m
Ort: Über Land in Welt
Wetter: 5-6 SO, bedeckt, trocken, -7°C

 

Endlich wieder Boßelwetter und eine tolle Bahn über Land in Welt hinter dem Möllner Hof Richtung St. Peter. Eiskalter Wind, klare Luft, Wetter wie an einem diesigen Tag auf einer Arktisexpedition.

 

Die Eiderbunder waren nicht so stimmungs- und zahlreich erschienen, wie man es sonst gewohnt war und so begann der Feldkampf in aller Ruhe und Gemütlichkeit. Die Tetenbüller sollten auf drei Werfer vom Vormittag nachwerfen und hatten nach diesen sechs Würfen eigentlich schon ein Schott im Sack, wenn nicht ein Tetenbüller Abwerfer gefolgt wäre. So kam das erste Schott dann aber doch recht früh.

Leider liegen keine Fotos vor
 
 

 
 
 
 
 

Es sollte so weitergehen und bei nahezu jedem Wurf waren die Tetenbüller stärker oder hatten mehr Glück, kein Wurf jedoch ging in die falsche Richtung. Zwei Schott und ein gutes Kiek ut zur Wende waren dann schon recht deutlich und weil der Eiderbund bis zum Schluss nichts entgegen zu setzen hatte feierten die Tetenbüller am Ende sogar einen hohen und verdienten Sieg.

 

BV Tetenbüll gewinnt mit fünf Schott einem "Kiek ut" von 58m.

 


 

BV Uelvesbüll vs. BV Tetenbüll am 18.01.2014

Mannschaft: 18 Mann
Ergebnis: angry BV Uelvesbüll gewinnt mit 2 Schott und 3m
Ort: Uelvesbüller Außendeich
Wetter: 4-5 SO, bedeckt, trocken, +6°C

 

Nach sintflutartigen Regenfällen und eiskaltem Starkwind eine Woche zuvor waren Wetter und Bodenverhältnisse am Uelvesbüller Außendeich in dieser Woche geradezu paradiesisch. Leichte Pfützenbildung am Deichfuß ist zwar unschön, schien heute aber niemanden wirklich zu stören, wenigsten blieb man von oben trocken.

 

Uelvesbüll hatte am Morgen mit zwei Mann gegen einen Tetenbüller vorgeworfen und lag zu Beginn so ca. 85m voraus. Diesen Vorsprung konnte Tetenbüll gut aufholen und so startete man nahezu ausgeglichen in den eigentlichen Feldkampf. Am Anfang tummelten sich beide Mannschaften unten im Schmodder, aber Uelvesbüll konnte sich früher wieder befreien.

Leider liegen keine Fotos vor
 
 
 
 
 
 
 


Daraufhin zogen die Uelvesbüller fast schon zu ihrem eigenen Erstaunen gegen überforderte Tetenbüller einen sicheren und guten Wurf nach dem anderen ab. Die logische Folge war ein frühes Schott. Nach dem Drehen ließen die Uelvesbüller weiter keine Schwächen erkennen und arbeiteten sicher auf das zweite Schott zu, das dann auch bald fiel.

 

Erst wenige Würfe vor Schluss ein Pudel der Uelvesbüller rechts über den Deich bis an den Deichfuss brachte noch etwas Spannung in den Kampf, verhinderte letztlich aber eher nur das dritte Schott. Schon nach einem Wurf lag man wieder sicher auf der Deichkrone und zog die letzten Würfe sicher in die Bahn. Keine Chance für Tetenbüll.

 

BV Uelvesbüll gewinnt mit zwei Schott einem "Kiek ut" von 3m.

 


 

BV Tetenbüll vs. BV Heverbund am 11.01.2014

Mannschaft: 16 Mann
Ergebnis: wink BV Tetenbüll gewinnt mit 5m!
Ort: Kaltenhörner Deich
Wetter: 6 SW/NW/W, Dauerregen, +5 °C

 

Es gibt Tage, die vergisst man nicht so schnell. Dies sollte in mehrfacher Hinsicht so einer werden. Wollten die Tetenbüller doch nach gefühlten 50 Jahren zum ersten Mal wieder Gold gegen den Heverbund gewinnen, machten zuerst ein Regentief und dann die Mannschaftsaufstellung mal so richtig gar nicht mit. Von 10-16 Uhr Dauerregen, fünf Grad kalter und starker Wind aus Südwest und nur 16 Mann aus der Ecke gekratzt. Die Heverbunder konnten 24 Mann stellen und entschieden sich am Deich, 8 Mann aus der Rolle zu streichen, weil es um Gold für Tetenbüll ging. Aufgrund der Wetterlage entschied man sich zusätzlich, alle Boßler abwerfen zu lassen, damit man nicht zweimal nass werden muss.

 

Beide Mannschaften begannen stark (dem Wetter angemessen) und lagen immer nur wenige Meter auseinander bzw. gleich auf. Alles ging dann aber relativ schnell seinen Gang und Mitte des Hinwegs konnten starke Heverbunder von Würfen über den Deich der Tetenbüller profitieren: Das erste Schott. Nach dem Drehen warf sich ein Heverbunder die Boßel direkt vor die Füße und brachte das Schott wieder ins Spiel, aber auch hier konnten die Tetenbüller sich erneut nicht lange gegen ein Schott wehren. Zu stark waren teils die Würfe der Heverbunder.

 

Der Wind hatte mittlerweile von Südwest ruckartig und für viele unbemerkt fast auf Nord gedreht (ein seltsames Gefühl mitten in einem Feldkampf!), um dann auf West (Gegenwind) zu drehen. Exakt zwei Würfe vor Schluss (also an diesem Tag bei Nummer Letzt) lag Tetenbüll gegen das eine Schott ein wenig vor und es hatten sich schon lange alle Beteiligten mit der Lage abgefunden und klopften dem verdienten Sieger schon mal wohlwollend auf die Schulter. Man wollte auch wirklich nur noch nach Hause, kalt, nass, relativ langweilig, wie erwartet, naja.

Leider liegen keine Fotos vor
 
 
 
 
 
 
 

Doch dann erneut ein Heverbunder Pudel links den Deich hoch. Die Tetenbüller Nummer Letzt warf gut dagegen. Die Heverbunder zogen nun ihr Schott rein. Unschöne Situation aber bei dem Vorsprung natürlich ungefährlich. Auch hier aber plötzlich wie aus dem Nichts ein totaler Patzer links über den Deich halb zum Autoparkplatz am Kaltenhörner Deich. Vorher Anspannung, jetzt doch eher Aufregung, ja schon fast Panik. Tetenbüll lag vor dem nun folgenden letzten Wurf zwar etwas zurück aber nahe der Bahn am Deichfuss und Nummer Letzt zog den Wurf solide und gerade in die Bahn.

 

Alles schaute nun auf den letzten Wurf der Heverbunder, teils auf der Seeseite, teils auf dem Deich, um die mit dem Stock markierte Tetenbüller Boßel im Auge zu behalten. Eine blöde Spannung zum Greifen!. Das Ergebnis war nun wieder total offen. Der letzte Wurf wurde dann aber zu einem unfassbaren emotionalen Wahnsinn für alle Beteiligten, stellte alles auf den Kopf, was bisher geschah, ging nicht rechts über den Deich in Richtung Bahn, sondern flach und schräg noch weiter links in Richtung Autos, traf zuerst einen Transporter auf dem Dach, sprang von dort über die Straße an ein links geparktes Auto, um wieder Richtung Deich hoch ein rechts geparktes Auto zu beulen, um dann bei einem links geparkten Auto irgendwo fern aller Blicke liegen zu bleiben. WAS?!?

 

Die Boßel musste erst gesucht werden, nach Regelwerk zählte nun ja die Stelle wo sie liegen geblieben war. Trotz der kuriosesten Pudel-und-Boßel-Billiard-Tour, die man sich wohl vorstellen kann lag die Heverbunder Boßel am Ende der Suche immer noch ca. 5m hinter der Tetenbüller Kugel am Außendeich zurück und mit Lage an der Außenstraße ja auch viel weiter aus der Bahn.

 

Mit Reden war nicht mehr viel bei allen Beteiligten. Gewonnen war gewonnen, auch wenn es so richtig niemand wahr haben wollte und so einigte man sich auf eben diese 5m für Tetenbüll. Die Abschlussrede der beiden ersten Vorsitzenden Herrmann und Julius erlebten dann alle wohl mehr oder weniger kopfschüttelnd, einige sicher traumatisiert oder im Schock. Das ging alles viel zu schnell, um mit den Gefühlen auch nur ansatzweise hinterher zu kommen. Geschichten, die das Boßeln schrieb!

 

BV Tetenbüll gewinnt Gold mit einem "Kiek ut" von 5m.

 


 

BV Mildeburg vs. BV Tetenbüll am 04.01.2014

Mannschaft: 17 Mann
Ergebnis: crying Mildeburg gewinnt mit 35m

Ort: Finkhaushallig
Wetter: 4 SW, wolkig, trocken, +6°C

 

Im ersten Feldkampf des Jahres ging es für die Tetenbüller auswärts in Mildeburg gleich um Gold.

 

Die hochmotivierten Mildeburger hatten am Morgen bereits mit 4 gegen 2 Tetenbüller Werfer vorgeworfen und ein Kiek ut von ca. 170 m herausgeboßelt. Zum eigentlichen Beginn des Feldkampfes konnten sich die zwei Tetenbüller Werfer aber nicht dafür entscheiden, diesen Vorsprung mit 4 Würfen aufzuholen. So lag Tetenbüll gleich zu Beginn der Aufholjagd mit ca. 30m zurück. Zu keiner Zeit wollte sich das Blatt wenden und man warf den Tetenbüllern immer einen guten Kiek ut voraus, auch wenn sie immer mal wieder näher ran kamen. Mildeburg war schlicht und ergreifend stark und souverän an diesem Tag.

Leider liegen keine Fotos vor
 
 
 
 
 
 
 

Mitte des zweiten Durchgangs warfen dann die Tetenbüller über den steilen Deich in Finkhaushallig und die Kugel rollte trotz regennassem Boden 20m den Deich herunter. Zwei glücklose Rettungsversuche und dann ein gekonnter Wurf zurück konnten ein Schott für die Mildeburger an dieser Stelle natürlich nicht verhindern.

 

Kurz vor Schluss holten die Tetenbüller noch ein wenig auf, so dass Mildeburg das wohlverdiente Schott einsetzen musste, was zu diesem Zeitpunkt aber keinen Einfluss mehr auf Sieg oder Niederlage hatte.

 

BV Mildeburg wehrt Gold ab mit einem "Kiek ut" von 35m.

 


 

Saisonbeginn Nord gegen Süd – 28.12.2013

Mannschaft: 2x 6 Mann
Ergebnis: wink Nord gewinnt mit 20m
Ort: Kaltenhörner Deich
Wetter: 5-6 SW, heiter, trocken, +7°C

 

Es ist doch immer wieder komisch: So ähnlich wie das Weihnachtsfest scheint der Beginn der Boßelsaison uns Boßler jahrein jahraus immer wieder zu überraschen. Dem Ruf des Vorstandes folgend - und von der Allgemeinheit auf der Jahreshauptversammlung Ende November so beschlossen - waren im Dezember immer mehr Boßler zum sonntäglichen Übungswerfen erschienen. Das war ja schon mal ein zarter Anfang, der sich im Erscheinen von immerhin 12 Tetenbüller Boßlern am Kaltenhörner Deich positiv auszudrücken schien. So schlecht ist das ja auch gar nicht. Und wie würde Stefanie aus der bekannten Frühstücksbude des NDR ihre Meinung dazu zum Ausdruck bringen: „Es is` ja wie es is`. Milch und Zucker nehmt ihr euch selber, ne`.“

 

Nach dem Motto „Nicht lang schnacken…“ wurden zwei Gruppen eingeteilt, die mit der historischen Einteilung nach Nord und Süd (Grenzlinie Warmhörner Deich ab Harry Johns) wie seit Jahren nicht mehr viel zu tun haben. Für Nord wurden bestimmt (alle Süd): Melvin Hildebrandt, Marco Hansen, Nico Lorenzen, Patrik Lorenzen, Ingo Dau und Simon Rohde. Für Süd: Jan Dau, Sönke Schmidt, Carsten Gröhn (Nord), Torge Hansen, Harro Jensen und Peter Julius Hansen (beide Nord). Einige Schlachtenbummler waren erschienen, um unsere Helden gebührend in die Schlacht zu schicken.

Leider liegen keine Fotos vor
 
 
 
 
 
 
 

Wie in den vergangen Jahren wurde aufgrund der geringen Mannzahl ein Feldkampf mit vier Würfen je Boßler abgemacht, denn Übung macht bekanntlich den Meister!

 

Nach dem ersten von vier Durchgängen lag Süd ein paar Meter vorn, weil Nord früh über den Deich geworfen hatte. Dies wiederholte sich im zweiten Durchgang erneut, so dass Nord als vermeintlich stärkere Mannschaft fast ein Schott einstecken musste. Ein paar Runzler weiter zurück gegen den Wind holte Nord dann aber wieder kräftig auf und ließ mit starken Würfen Süd am Ende keine Chance. So schnell kann das gehen.

 

In einer improvisierten Abschlussrede lobte Julius den ruckelfreien Start in die neue Saison und lud alle Anwesenden zu einem Besuch in die Spieskommer ein, wo man schon mit Würstchen und Bowle auf die hungrigen und durstigen Mäuler wartete.

 

Dort wurde nach der ersten Stärkung die Rolle für den Feldkampf in der folgenden Woche gegen Mildeburg und die weitere Saison aufgestellt. Wenn alles gut läuft könnten wir tatsächlich gewappnet sein! Aber das haben wir die Jahre davor auch immer gedacht :)

 

Nord gewinnt mit einem "Kiek ut" von 20m.

 


 

 

 
Aktuelles

 

 

 


Haus Peters: Aktuelle Herbst- / Winterausstellung von Ole West "Leuchttürme und Mee(h)r" vom 07.10.2017 bis 25.02.2018.