Boßelverein Tetenbüll von 1894 e. V. - Wettkämpfe 2013

 

 

 

Die Tetenbüller Mannschaft 2013

 


 

Auf dieser Seite erscheinen die aktuellen Berichte zu absolvierten Feldkämpfen des laufenden Jahres. Sobald ein neues Wettkampfjahr beginnt, sind die alten Berichte im Archiv abrufbar.

 


 

Die Smileys in den Feldkampfberichten finde ich aber niedlich. Was bedeuten die eigentlich?

Gewonnen! 1 Smiley = 1 Schott, mehrere Smileys = entsprechende Anzahl Schotts
;) Gewonnen! Aber ohne Schott
;) Ein gefühlter Sieg!
Grrrh, Niederlage
;( Grrrh, sehr knappe Niederlage

 


 

 

Foto: shz/hn – Text: shz

Die Eiderstedter Boßler hofften auch diesmal wieder auf eine große Zahl an Schlachtenbummlern

 

Foto: shz/erg – Text: shz

Schlusswerfer Michael Spiegel gab vor den Zuschauern alles, aber es reichte nicht ganz.

 

Feldkampfbericht Eiderstedt vs. Dithmarschen 23. März 2013 in St. Peter-Böhl

„Manchmal werfen große Ereignisse ihre Schatten auch hinterher“

 

Ein Beitrag von Sönke Schmidt, BV Tetenbüll von 1894 e. V.

 

 

Kann uns jemand schöne Fotos zur Verfügung stellen, um dieses historische Ereignis auch langfristig festhalten zu können?

 

 

Mannschaft: 30 Mann

 

Ergebnis: crying 50cm

 

Ort:  Deich von St. Peter-Böhl

 

Wetter: Eiskalter Ostwind mit Böen von gefühlten 50 bis 100 km/h und einer gefühlten Temperatur von -10°C

 

Große Ereignisse werfen ihre Schatten in der Regel voraus, so auch dieses! Was wurde nach dem groß erkämpften zweiten Sieg in Folge über Dithmarschen vor zwei Jahren nicht alles geredet und gerätselt: Mögliches Gold für Eiderstedt nach über 100 Jahren! DIE Sensation steht bevor! Alle Ressourcen wurden freigemacht und schon Wochen vorher sprach jeder Boßel-Interessierte nur noch über dieses Thema. Wen man auch traf, alle die irgend konnten wollten am 23.03. an den Deich und sich dieses Spektakel mit eigenen Augen anschauen.

 

Wer diesen Feldkampf persönlich miterlebt hat weiß, was nun kommt, was an jenem Nachmittag in über 5 Stunden Boßelei passiert ist. Dieser setze sich am besten hin, beide Hände fest an der Tischplatte und hole tief Luft, um erneuten unbewussten Atemstillstand und Schwindel zu vermeiden. Wer nicht dabei war wird nach der Lektüre dieser Zeilen ziemlich sicher mehr verstehen. Es war so spannend, das hätte selbst ein Alfred Hitchcock nicht besser hinbekommen.

 

Beim Treffen der Eiderstedter im Sportlerheim St. Peter freute sich der 1. Vorsitzende „Fiede“, eine vollzählige Mannschaft noch nie so früh festgestellt zu haben und appellierte an alle Boßelbrüder, sich wegen der Kälte beim Umziehen zu helfen und die Dithmarscher mit „hangende Koppen över de Diek to jogn“. Im wärmenden März-Sonnenschein und trügerischem Windschatten der Kiefernwälder wurde ein schönes Gruppenfoto in neuen T-Shirts gemacht und man reiste Auto für Auto an den Deich.

 

Die Anspannung war dort schon zum Greifen, denn es befanden sich bereits alle Dithmarscher, zig Schlachtenbummler und zwei Fernsehteams (NDR und ZDF) mit Ü-Wagen und ausgerichteter Satellitenschüssel auf dem Dach am Deich. Eiskalter, wirklich rattenkalter Ostwind, der über 50 km/h und in Böen an die 100 km/h gemessen wurde, schnitt mit gefühlten -10°C alles aus dem Gesicht. Die Eiderstedter bildeten einen Kreis, um noch einmal von „Fiede“ eingeschworen zu werden. 20m weiter standen die Dithmarscher zu einem Gruppenfoto und gröhlten lautstark „Wir sind alle Dithmarscher Jungs“ in das „dreifach kräftige Lüch Op“ der Eiderstedter hinein. Nun war allen klar: Wir haben den Punkt ohne Rückkehrmöglichkeit erreicht und beide Seiten wollen es jetzt wissen. Die Fernsehteams konnten gar nicht so schnell hin- und herflitzen, wie die Ereignisse sich abspielten. Na das kann ja „heiter“ werden... Und keiner ahnte zu diesem Zeitpunkt, wie „heiter“ es wirklich werden sollte und dass Anspannung, wenn man meint sie sei maximal, vom Drehbuch des Lebens noch steigerbar ist.

 

Eben diese Anspannung, Nervosität, Wettkampfangst, Aufregung, Vorfreude, Adrenalin, alles wich den ersten Würfen beider Seiten ostwärts in den scharfen, kalten Wind, getragen von unzähligen Fahnen und Leibern, die in der Summe schrien wie ein startendes Düsenflugzeug. Mittlerweile hatten sich mehrere hundert Menschen am Deich eingefunden zu einer Kulisse, die schlichtweg atemberaubend war: Keine Menschentraube wie sonst, keine Ansammlung, nein es war eine Menschenmenge in die dort mitten hineingeworfen wurde, die den gesamten Deich in seiner Breite auszufüllen schien. Darin gespickt ein Fahnenmeer, hochgerissene Arme und schreiende Münder. Eine herrliche Kulisse für jeden Boßel-Freund.

 

Die Eiderstedter erwischten auch stimmungsmäßig den besseren Start und lagen nach Nummer 1 ca. 15m und nach dem zweiten Wurf schon beachtliche 30m vorne. Ein schlechter Wurf der Dithmarscher links auf den Deich führte dann an Nummer 5 schon zu 50m Vorsprung. Wow! Die Eiderstedter warfen Wurf um Wurf sicher und gut und konnten nach dem ersten Drehen an Nummer 11 das erste Schott bejubeln. Darauf jedoch geradezu angesteckt von den Dithmarscher Pudel-Attitüden fingen jetzt die Eiderstedter damit an: auf den Deich, wieder zu flach runter, Pudel über den Deich, schlechter Anlauf, erst nach zwei Versuchen zurück, während die Dithmarscher eisenhart durchzogen. Das Schott musste an Nummer 18 wieder eingesetzt werden und alles war beim Alten. Einer gleichstarken Phase beider Mannschaften folgte beim Hügel auf dem Weg zum Leuchtturm wieder ein Durchhänger der Eiderstedter mit einem Wurf über den Deich, so dass man dank Hilfe der Dithmarscher dann aber doch nur ca. 20m hinten lag. Jede Hoffnung über einen guten Wurf schien sich kurz hinterher wieder zu vernichten. Was soll das? Solide Würfe bis zum Ende des ersten Durchgangs und einige richtige Knaller auf Eiderstedter Seite führten dazu, dass man bei der Wende vorm Leuchtturm ziemlich genau nur noch 4m hinter den Dithmarschern lag. Und die jubelten. Spannung pur! Enge Kiste!

 

Das gleiche Bild auf dem Rückweg nun wieder gegen den eiskalten Wind. Eiderstedt zog leicht davon, machte aber wieder diese Pudel auf den Deich. Warum? Die Dithmarscher konterten mit feinsten Besuchergeschenken ins tiefe Vorland. So konnte man wieder an Nummer 11 ein Schott für Eiderstedt verzeichnen. Was nun passierte glich einer Kopie des ersten Durchgangs. Nur ein paar Würfe später wieder ein „General“, diesmal rechts ins Vorland, so dass mit dem Wurf zurück und hilflosen Rettungsversuchen auch hier wieder das Schott nach Nummer 18 eingesetzt werden musste. Beide Mannschaften lagen nun für die nächsten 5 Würfe ziemlich genau auf einem Stock. Durch zwei Superwürfe der Dithmarscher und einen eigenen recht schwachen Wurf auf Nummer 26 lag Eiderstedt dann auf einmal gute 20m hinten. Und die Dithmarscher sahen es überhaupt nicht ein, nachzulassen. War es das mit den Träumen von Gold?

 

Nein! Wende in den letzten Rückenwind! Wirklich gute Würfe von den Dithmarschen wurden nun mit Eiderstedter „Granaten“ gekontert! Nichts da! Hier kommen wir! Nur noch -13m, nur noch -3m, noch so eine Granate, +10m, noch so ein Wurf für die Ewigkeit, +13m. Hurra! Wir können es schaffen! Die Zeit stand still und der letzte Wurf stand bevor...

 

Der Dithmarscher traf einen richtig guten Wurf, der nach links an den Deichfuss zog und der Eiderstedter Nummer Letzt ein fast untragbares Schicksal aufbürdete. Letzter Mann vor so einer Kulisse, eine Fernseh-Kamera fast direkt auf der Nase und alle schieben es Dir nachher in die Schuhe, wenn´s nichts werden sollte. Prima! Haben da nicht auch noch 30 Kollegen mitgeboßelt? Ein solider Wurf, der leicht rechts herauszieht scheint nicht ganz zu reichen. Erst ist es mucksmäuschenstill und nach einer Ewigkeit fangen die Dithmarscher zu jubeln an.

 

Nach immer längerer Betrachtung der Situation scheint die Dithmarscher Kugel 2-3m vorne zu liegen, aber eben viel weiter aus der Bahn. Meinen jedenfalls die Eiderstedter und fordern das Maßband. Und tatsächlich: Keiner der Befragten mag sich vor Ort noch festlegen, keine Ahnung was die Messung ergibt. Ein fünfeinhalb Stunden lang dauernder Feldkampf mit fast erfrorenen Beteiligten ist immer noch nicht entschieden. Wahnsinn!

 

Die Messung ergibt nach langem Hin und Her dann tatsächlich einen hauchdünnen Vorsprung für die Dithmarscher von ca. 50cm, der für die Bücher kaufmännisch auf 1m aufgerundet wird. Lange Gesichter bei den Eiderstedtern, die einfach nur leer sind und insgesamt ungläubige und von Adrenalinschüben und Anspannung überforderte Zuschauer auf beiden Seiten. Das war zu viel, was soll man jetzt noch sagen? So fiel dann auch der Jubel der Dithmarscher im Großen und Ganzen mehr als verhalten aus.

 

In ihren Reden erinnerten „Fiede“ und Henning an den sensationellen Verlauf des Feldkampfes, vor wirklich gewaltiger Kulisse mit teils grandiosen Würfen und Geschenken, die nicht angenommen wurden. An diesen Feldkampf werde man noch Jahre denken, das war allen klar und die Dithmarscher gestanden ganz offiziell, dass sie diesen knappen Sieg mit Glück errungen haben.

 

Nach der Verabschiedung der Mannschaften mit dreifach kräftigem Lüch op zogen beide Mannschaften restlos erschöpft aber friedlich und in Eintracht über den Deich zu den schützenden Autos. Noch hier mochte keiner viel reden, allen stand das Erlebte ins Gesicht geschrieben, irgendwie verrückt das Ganze. Bereits am Abend jedoch konnte aus dem Eiderstedter Lager im Schützenheim von St. Peter-Ording schon wieder Besserung vermeldet werden. Man hatte sich nach einigen Lagen dem Sieg schon wieder genähert und es werde nur noch eine Frage der Zeit sein, bis man diesen auch wieder fühlen könne.

 

Ja, große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus. Aber dieses wird als eines der wenigen auch einen Schatten über die Zeit hinauswerfen, weil es so verrückt und spannend war. Und wenn Sie sich einen lustigen Nachmittag machen wollen, vergleichen Sie mal das Wettkampfergebnis mit dem Produkt aus der durchschnittlichen Daumenbreite eines Boßlers und der Anzahl der Würfe. Lüch op!

 

Ergebnis hin oder her: Das war Boßeln, wie es sich jeder wünscht. An diesem Tag war der Sieger ganz klar der Boßelsport, seine Kultur und Tradition, die offensichtlich so lebendig wie fast noch nie bis in das Jahr 2013 hineinreicht. Wer hätte das vor 30 Jahren gedacht? Und wo Schatten ist, da muss auch Licht sein, oder? Möge dieses Licht den Boßelsport weiterhin so hell erleuchten, dass wir auch in weiteren 30 Jahren noch derart große Schatten damit erzeugen können!

 

Dithmarschen gewinnt gegen Eiderstedt in einem sagenhaften und harten Kampf mit 1m Kiek ut und wehrt die Goldene Boßel knapp aber erfolgreich ab.

 


 

BV Tetenbüll gegen BV Rödemis 09.03.2013

 

Mannschaft: 17 Mann

 

Ergebnis: cool cool cool und 5m

 

Ort: Finkhaushallig

 

Wetter: stark windig, 0°C

 

Der letzte Feldkampf im Jahr wurde bei einem erneuten Wintereinbruch in Finkhaushallig ausgeführt. Extrem starker Wind aus Ost (die russische Peitsche) machte Gedanken an Sport schwer bis unmöglich. Fast alle hatten sich die Kapuzen weit über den Kopf gezogen, aber losgehen musste es aus dem Schutz eines fast 4m hohen Treibselhaufens ja trotzdem.

 

Nachdem am Morgen schon 4 Rödemisser und ein Tetenbüller vorgeworfen hatten, mussten die Tetenbüller fast die gesamte Bahn in Finkhaushallig nachwerfen und lagen nach dieser „Rallye gegen den Meter“ ein gutes Stückchen hinten.

 

Es entfaltete sich ein Feldkampf, dessen Stimmung man eher mit familiär als kämpferisch beschreiben kann. Auf beiden Seiten oft nicht mehr als 3 Mann hinter der Fahne, ruhig, getragen, kaum Gegröle, harmonisch, viele freundliche Gespräche mit dem Gegner bis hin zu Wohlwollen.

 

Konstante Leistungen der Tetenbüller und ein paar flaue Eier der Rödemisser führten zum Ende des ersten Durchganges zum ersten Schott für Tetenbüll. Warte mal?? Ein Schott? Das hatten die Tetenbüller zuletzt im ersten Feldkampf der Saison gehabt. Zwar auch knappe Siege gegen den Heverbund und Eddelak, aber keine Schott und sonst nur verloren.

 

Einer kurzen Stärkephase der Rödemisser folgten wieder flaue Würfe und somit folgerichtig das zweite und sogar dritte Schott an Nummer Neun und Nummer Vorletzt. Einen grandiosen Wurf vom ca. 5m zurückliegenden Marten Greve konnte der ebenso erstaunte wie fast schon schockierte Matthias Johns bei seinem letzten Wurf überwerfen zu einem knappen Kiek ut für Tetenbüll. Das hatte keiner gedacht.

 

Kurze Rede, Gratulation, Händeschütteln und ab in die warme Stube. Da bleiben wir auch erstmal alle sitzen, nämlich genau bis zur nächsten Saison. Den Feldkampf gegen Dithmarschen am 23.03. natürlich mit allergrößter Vorfreude und mit Hoffnung auf frühlingshafteres Wetter ausgenommen.

 

Tetenbüll gewinnt mit drei Schott und einem "Kiek ut" von 5m.

 

Eine schöne "Fallstudie"! Bald ist ja auch schon Ostern.

 

 

Auf dem Weg zum Starauftritt beim Seniorennachmittag in Tetenbüll werden noch einmal die besten Wünsche aus dem Twingo geschickt.

 

 

"Jungs, holt sick warm." Melvin und Marco freuen sich über ein Schott oder einfach mal so...

 

 

"Männer, holt sick warm." Carsten und Sönke wissen nichts von der Kamera.

 

 

Der Kampf ist zu Ende und selbst der Gegner kann noch lachen – trotz drei Schott und der eisigen Kälte. Respekt!

 

 

Und jetzt zurück durch den Dauerfroster zu den Autos. Hannes zeigt noch einmal unmissverständlich, was er von der Gesamtsituation hält.

 


 

BV Tetenbüll gegen BV Witzwort 02.03.2013

 

Mannschaft: 16 Mann

 

Ergebnis: crying

 

Ort: Kaltenhörner Deich

 

Wetter: windig, 0°C

 

Wieder keine Boßler am Start, was ist da los? Die Witzworter hatten eine Woche vorher 15 Mann angekündigt und die Tetenbüller waren am Ende froh, dass sie diese überhaupt mit Biegen und Brechen aufbringen konnten. Am Deich von Kaltenhörn präsentierten die Witzworter dann satte 17 Mann. Durch Glück kam ein Tetenbüller noch an den Deich und so konnte mit 16 Mann geboßelt werden.

 

Vorweg: Dieser Feldkampf war vom ersten bis zum letzten Wurf spannend! Schon der Beginn verhieß Besonderes: Es gab keine aufgesteckten Boßler und auch keine Abwerfer! Was??! Richtig gelesen: Ein ganz normaler Feldkampf. Alle sind zum Rolle machen gekommen, alle sind am Deich, keiner muss früher los, etliche Schlachtenbummler schauen sich das „Spektakel“ an. Hinterher fahren ALLE zusammen noch in den Krug... Ja, das gibt’s wirklich noch und das wollten wir auch erst nicht glauben. Ein Ausflug in die frühen 80er nahm seinen Lauf.

 

Ein starker Beginn von beiden Mannschaften zeigte schnell, dass auch schwache Würfe unter der noch gefrorenen Aussendeichkrone in Kaltenhörn Spitzenpotential hatten, weil sie sich in Parabelform wieder zurechtliefen. Zum Ende des ersten Durchgangs lagen die Tetenbüller vielleicht gute 20m vor, mehr war bis dahin aber auch nicht passiert.

 

Im zweiten Durchgang das gleiche, als aus diesem Vorsprung plötzlich 10-20m für die Witzworter wurden, und es waren nur noch 8 Werfer nach. Die Witzworter witterten Morgenluft und warfen erst einmal über den Deich. Kein Problem aber, denn die Kugel lief nicht nur beim Fehlwurf, sondern auch beim gekonnten Rückwurf etliche 10m weiter, als sie für den Gegner sollte. Danach das gleiche Spiel nochmal und die Witzworter lagen einen Wurf vor Schluss mit den Tetenbüllern exakt gleichauf. Einem starken letzten Wurf von Witzwort schien nichts mehr entgegengesetzt werden zu können und so fehlten auch ca. 7m. Jedoch lagen die Witzworter so nahe an der Deichkrone und die Tetenbüller ziemlich genau in der Bahn, dass diese das Ergebnis ausmessen wollten. Das Augenmaß verriet schon im Grunde alles und so blieb es am Ende bei einem glücklichen aber verdienten Sieg für die Witzworter.

 

Witzwort gewinnt mit einem "Kiek ut" von 4,90m.

 

Hier ist noch alles offen. Es bleibt auch bis zum letzten Wurf so.

 

 

Wie geht es weiter? Quo vadis?

 

 

Schöne Stimmung, aber kalt und diesig.

 

 

Am Ende soll das Maßband helfen, hilft aber nicht...

 


 

BV Tetenbüll gegen BV Wesselburen 23.02.2013

 

Mannschaft: 13 Mann

 

Ergebnis: angry

 

Ort: Wesselburener Sommerdeich

 

Wetter: windig, 0°C

 

Viel schlechter kann ein Feldkampf nicht anfangen: Eiskalter Wind, hohe Luftfeuchtigkeit und ein knochiger, von Huftieren und Maulwürfen zerklüfteter Wesselburener Sommerdeich waren nicht genug. Nein, auch konnte Tetenbüll dank zahlreicher Dauererkrankter und vieler kurzfristiger Absagen gerade einmal 13 Mann stellen. Ein Boßler, der doch noch nachkam, und die Tetenbüller Reserve wurden kurzerhand mit eingesetzt und die neunte Tetenbüller Niederlage in Folge wurde nur noch in der Höhe verhandelt.

 

Dass es am Ende dann doch nicht so hoch ausfiel und fast noch einmal spannend wurde, lag nicht zuletzt an einer überraschend hochlaunigen Bahn, die wie immer so ihre „Military“-artigen Tücken hatte. (Anmerkung des Autors.: Military ist ein olympische Reitsportart, bei der Pferde über eine schier unmögliche Art über Hindernisse gescheucht werden).

 

Zwei Schott, die nach einem ersten fast ausgeglichenen Durchgang dann letztendlich doch verdient fielen, konnten so kurz vor Ende auf ein Schott reduziert werden und die Schmach hielt sich somit noch in Grenzen.

 

Wesselburen gewinnt mit einem Schott und einem "Kiek ut" von 26m.

 

Anfeuern, auch wenn der Gegner übermächtig scheint.

 

 

Diese blöde Pudelei. Ein Versuch, die Boßel über die Straße wieder in die Bahn zu bekommen.

 

 

Jan Dau gibt alles beim Beginn des zweiten Durchgangs.

 

 

Gustav, Torge und Melvin: "Wir sind keine Fans, wir sind Tetenbüller Boßel-Hooligans" smiley

 


 

53. Hauptverbandsfest in Rantrum – 09.02.2013 – Standkämpfe

 

Mannschaft: 13 Mann

 

Ort: Rantrum

 

Wetter: frostig, klar, -3°C

 

Am 1. Tag des 53. Hauptverbandsfestes in Rantrum machten sich die Tetenbüller früh auf die Socken, um sich bestens motiviert auf dem Stand zu präsentieren. Nach dem hoffnungsvollen Einwerfen begannen wir pünktlich um 10 Uhr, unsere Würfe sicher in die Bahn zu setzen. Leider konnte sich der gute Eindruck des Einwerfens bei einigen Tetenbüllern nicht durchsetzen. So mancher musste Fehlwürfe auf dem sonst so guten Stand hinnehmen. Aber wenn es mit der Mannschaft schon nicht klappt, muss einer die Kohlen aus dem Feuer holen, um den B.V. Tetenbüll etwas Glanz zu bescheren. Und dieses Husarenstück gelang unserem Junior

 

devil devil devil  Melvin Hildebrandt.  devil devil devil

 

Mit Würfen von 73,5m, 77m und 77m wurde er mit 227,50m Hauptverbandsmeister der Junioren und setzte sich gegen ganz starke Konkurrenz durch. Ein weiterer Titel für Melvin, der uns stolz macht und Mut gab für den nächsten Tag, wenn es um den Feldkampf ging.

 

 

53. Hauptverbandsfest Feldkampf gegen den BV Eddelak – 10.02.2013

 

Mannschaft: 17 Mann

 

Ergebnis: wink wink wink gegen den Hauptverbandsmeister!!!

 

Ort: Kaltenhörner Deich

 

Wetter: wie am Vortag

 

1. im A-Pokal, 2. im B-Pokal! Einen stärkeren Gegner konnten wir mit dem BV Eddelak nicht bekommen!

 

Aber da unsere Tradition mit Eddelak als Gegner auf dem Hauptverbandsfest schon über 100 Jahre währt, ging es für uns am Sonntag selbstverständlich zum Feldkampf. Aufgrund der Absage des BV Altona stimmten wir mit dem BV Eddelak ab, den Feldkampf in Kaltenhörn durchzuführen. Alle anderen Boßelvereine machten sich auf nach Simonsberg, deswegen schien uns unser Deich als idealer Ort, um die zu erwartende Niederlage gegen diesen Goliath in aller Ruhe und abseits des Getümmels in Simonsberg über uns ergehen zu lassen.

 

13 Mann von Eddelak standen 17 Mann von Tetenbüll gegenüber. Etwas enttäuschend für uns, da Eddelak sicherlich über mehr Boßler verfügt, aber die weite Anreise des Gegners schien manchen Mann „Verschütt“ gehen zu lassen. Der hart gefrorene Deich ließ uns hoffen, die Niederlage etwas glimpflicher zu gestalten.

 

Die ersten 3 Nummern bescherten uns gleich einen kleinen Vorsprung von etwa 5 m, was uns zu überschwänglichem Jubel führen ließ. Auch wenn Eddelak an uns vorbei zog, legten wir einfach nach. Jetzt wurden auf unserer Seite sämtliche harten Stellen am Deich erkundet, in der Hoffnung, mit flachen, festen Würfen an den Eddelakern dran zu bleiben. Dies gelang tatsächlich Torge Hansen, der mit einem ganz tollen Wurf, der überhaupt nicht aufhören wollte zu rollen, einen Vorsprung heraus holte und uns ein Selbstvertrauen gab, das den Feldkampf zu einer Schlacht machte! Wurf um Wurf wechselte die Führung, bis sich die letzten 3 Werfer des ersten Durchgangs bereit machten für das Finale! Oben am Deich lagen wir und setzen alles auf eine Karte: Trüll!!!!

 

Gegen absolute Spitzenwerfer des BV Eddelak, die hohe Weiten warfen, rollten wir und rutschten vorbei, so dass wir einen Vorsprung von 10-15 m bekamen. Aufhören, abtreten, das langt uns! -  dachten wir uns, doch auch der 2. Durchgang musste folgen und der hatte es dann wirklich in sich!

 

Im 1. Drittel des 2. Durchgangs schien unser Vorsprung zu halten, doch dann setzte der 1. Vorsitzende vom BV Eddelak die Boßel flach an und warf die Boßel flach gegen den Deich. Dieser Wurf wurde von uns schon als „Genickbruch“ wahrgenommen. Die Kugel hörte und hörte nicht auf zu rollen. Keiner dachte daran, dass wir da überhaupt annähernd ran kommen könnten. Aber Kevin Weineck belehrte uns eines Besseren. Ruhig und humorlos setzte er die Boßel auf und kam auf gute 15 m an die Eddelaker Boßel heran. Nicht schlecht für seine erste Boßelsaison.

 

Doch die Dramatik nahm seinen Lauf. Schlechte Würfe von uns wurden von schlechten Würfen der Eddelaker gekontert. Keiner wollte sich absetzen. Will denn keiner heute gewinnen? Wie viele Geschenke sollten denn noch verteilt werden?

 

Das Ende nahte und Eddelak fühlte sich 3 Nummern vor Schluss mit 5 m Vorsprung gut, jedoch wir nach Melvins Wurf besser. Sein Gewaltwurf brachte uns die Führung, die darauf folgenden Werfer bescherten unseren Schlussmann satte 20 m Vorsprung. SHOWDOWN!

 

Eddelaks Spitzenwerfer Jakob Gußmann gegen Simon Rohde! Jakob setzte flach und kraftvoll auf, ein Riesenwurf, mitten ins Tetenbüller Herz. Eine fast unüberwindbare Bürde für unsere „schmucke Nummer Letzt“. Sein Wurf dann lief für uns alle wie in Zeitlupe ab. Flach und nur auf´s Rollen gesetzt, lief die Kugel langsam an die der Eddelaker heran, wurde immer langsamer, durfte sich nicht stoßen und rollte unter großem Jubel am Ende denkbar knapp an ihr vorbei!

 

Aus, Aus, Aus, der Kampf ist Aus, Tetenbüll schlägt den Hauptverbandsmeister!

 

Ein Kampf, der seines Gleichen sucht. Den klassischen David-gegen-Goliath-Feldkampf konnten wir für uns entscheiden, wohl wissend, dass wir viel riskiert und der Gegner uns ein ums andere Mal gewähren ließ.

 

Nach den üblichen Reden ging es zum Kommers nach Mildstedt, um den Tetenbüller Sieg zu feiern und Melvin, sowie alle anderen, auf Grund der tollen Leistungen, zu ehren. Danke für einen schönen Tag!

 

Tetenbüll gewinnt mit einem "Kiek ut" von 4m!

 

Peter-Julius Hansen: Als hätte er es vorher gewusst...

 

 

Technisch einwandfrei: Christian Thordsen.

 

 

Die "Schmucke Nummer Letzt" gibt die Höhe vor: FLACH!

 

 

Zweiter in seiner Altersklasse: Ehrenvorsitzender Hans Martens zeigt den Lohn der Arbeit.

 

 

4 m reichten gegen den Hauptverbandsmeister: PROST!

 


 

BV Tetenbüll gegen BV Garding 02.02.2013

 

Mannschaft: 22 Mann

 

Ergebnis: crying

 

Ort: Böhler Deich, St. Peter-Böhl

 

Wetter: windig, 0°C

 

Nach Wochen von Frost und Kälte trafen sich die beiden Mannschaften am nicht mehr so harten Böhler Deich und stellten schnell fest, dass Chancen auf eine „Kegeltour“ so gut wie gar nicht vorhanden waren. Dazu kamen kumulierte Kilotonnen von Treibsel und teils kniehohe Eisschollen von der Fläche eines kleinen Parkplatzes. Abenteuerboßeln...

 

Die Tetenbüller starteten Richtung Büsum stark und konnten die Gardinger, die sich recht weit rechts am und im Schilf hielten gut in Schach halten. Nach kurzer Zeit pendelte sich aber auch das wieder ein und ein wirklich spannender Feldkampf auf absoluter Augenhöhe begann seinen Lauf zu nehmen. Kaum flaue Würfe, Auge um Auge, Zahn um Zahn, Meter um Meter, hin und zurück und immer weiter.

 

Vielleicht waren es im letzten Drittel 20-30m, die Tetenbüll voraus lag, als die eine blöde Verkettung von Pudel und flauen Würfen, die die unermüdlichen und gnadenlosen Gardinger weiterhin stark davonziehen ließen. Jede Anstrengung, einen knappen Vorsprung der Gardinger aufzuschmelzen, ließen diese dann nicht mehr zu und Garding gewann am Ende somit souverän und letztlich verdient.

 

Ärgerlich für die Tetenbüller bleibt vor dem Hintergrund zu erwähnen, dass es für Tetenbüll um Gold ging. Na ja, die Gardinger hatten sich eine Woche vorher gerissen und listig auf dem Tetenbüller Boßelball „freigekauft“. Sei es Ihnen vergönnt, Spaß hatten beide Seiten!

 

Garding gewinnt mit einem "Kiek ut" von 21m.

 

Im Winter haben wir dieses Jahr keine Fotos gemacht. Wenn man im Sommer über den Deich schaut, sieht es so aus...

 

 

...oder so...

 

 

...oder so!

 


 

BV Tetenbüll gegen BV Eiderbund 26.01.2013

 

Mannschaft: 20 Mann

 

Ergebnis: angry

 

Ort: Alte Tetenbüller Bahn bei Harry Johns

 

Wetter: Frost, -5°C

 

Wieder Frost, wieder über Land, eisige Kälte. Eine ganze Menge Abwerfer (7 Stück) wollten auf der alten Tetenbüller Bahn schon früher nach Hause und schon früh fiel das erste Schott für den Eiderbund. Wie verhext wollte die Tetenbüller Kugel einfach nicht rollen und der neutrale Beobachter erlebte, wie die Bahn Wurf um Wurf, Graben um Graben von den Eiderbundern perfekt genutzt wurde. Selbst ein absoluter „General“ im ersten Durchgang, der im 90°-Winkel links um die Ecke ging konnte den Eiderbundern an diesem Tag nicht weh tun. So kam es für die Tetenbüller wie es so oft in den letzten Jahren auf der Heimbahn kommen sollte: Der Gegner nahm über Land einen saftigen und zu jeder Zeit ungefährdeten Sieg mit nach Hause.

 

Der BV Eiderbund gewinnt mit zwei Schott und einem "Kiek ut" von 57m.

 

Wieder diese herrliche Stimmung aus dem letzten Jahrhundert auf der alten Tetenbüller Bahn bei Harry Johns.

 

 

Gewinnen macht natürlich mehr Spaß...

 

 

...aber wir machen einfach das Beste draus :)

 


 

BV Tetenbüll gegen BV Uelvesbüll – 19.01.2013

 

Mannschaft: 20 Mann

 

Ergebnis: angry

 

Ort: Kaltenhörner Deich

 

Wetter: windig, heiter bis wolkig, schneebedeckt, -2°C

 

Wie Anno „dazumal“:  An diesem Wochenende haben wohl alle Vereine, die es irgend konnten, über Land geboßelt. Eine Woche Frost sorgte für Gräben, die gerade so hielten und von Holzstegen geschützt werden mussten. Trotzdem: Es war teilweise heikel, aber dennoch schön.

 

Drei Tetenbüller hatten am Morgen schon vorgeworfen, und so durfte die Heimmannschaft dem Gegner erst einmal bei sechs Würfen und Jubel zugucken. Nach den sechs Würfen schaffte es der erste Tetenbüller, auch grade so das erste Schott zu verhindern, was ein paar Würfe später aber gleich von einem zweiten gefolgt dennoch kam. Die Uelvesbüller waren motivierter und stärker. Eine starke und junge Truppe, die immer wieder auch mal etwas mehr Glück mit dem „Laufen“ hatte, wo die Tetenbüller Boßel oft einfach stecken blieb oder sogar zurück sprang.

 

Das zweite Schott wurde dank eines „Generals“ wieder herausgenommen, aber die Uelvesbüller ließen sich nicht verunsichern und machten stark weiter. Graben um Graben wurde sicher überquert, Acker um Acker mit Trüll errungen. So kam im zweiten Durchgang schnell auch wieder das zweite Schott zurück, das die Tetenbüller kurz vor Ende noch einmal anknabbern konnten, was zum Schluss dank starker Würfe auf beiden Seiten den Auswärtssieg aber nicht mehr gefährden konnte.

 

Beide Seiten waren sich über den verdienten Sieg einig, freuten sich über das freundschaftliche Miteinander und einen schönen und dennoch spannenden Feldkampf über Land.

 

Uelvesbüll gewinnt mit einem Schott und einem "Kiek ut" von 10m.

 

Was für eine wundervolle Stimmung auf der alten Tetenbüller Bahn bei Harry Johns.

 

 

Alessio Witte sportlich und dynamisch. Der Gegner schaut staunend zu.

 

 

"Los komm! Hier mut he lang!" Matthias Johns an der Fahne für Erich Wolf.

 

 

Willi Unger als Rollenleser. "Willi, keiner macht das so gut wie du."

 

 

Torge Hansen direkt vor einem Graben und wie immer mit einem "vollen Pfund".

 

 

Ein Graben ohne Holzbrett... Bitte immer nur einer zur Zeit aufs Eis und große Schritte machen"

 

 

Kurz vorm Sonnenuntergang ist der Feldkampf zu Ende. Verloren, egal! Jetzt wird trotzdem gefeiert!

 


 

BV Heverbund gegen BV Tetenbüll – 12.01.2013

 

Mannschaft: 18 Mann

 

Ergebnis: wink mit einem "Kiek ut" von 15m

 

Ort: Auswärts

 

Wetter: nahezu windstill, heiter bis wolkig, 0°C

 

Ja ist denn das die Möglichkeit? 18 Mann gegen den Heverbund, einer davon sogar doppelt in der Rolle. Kinder, Kinder! Mehr hatten die Tetenbüller wieder nicht zu bieten und mussten nach dem Austauschen der Rollenbücher sogar erfahren, dass noch zwei weitere Boßler nicht abgesagt hatten, womit auch die Reserve (Peter-Julius Hansen) zweimal ins Spiel kommen sollte.

 

Beide Seiten fingen munter an und lagen bis zu Nummer vier gleichauf, als die Heverbunder über den Deich warfen, was sie aber gleich wieder super korrigierten und aufgrund des Einsatzes der Tetenbüller Reserve gegen starke Boßler sogar in einen guten Vorsprung ausbauten.

 

Ein Generalpudel der Heverbunder und ausgeglichen sichere Würfe der Tetenbüller sorgten bis wenige Nummern vor Schluss für einen leichten Vorteil bei den Tetenbüllern, die immer wieder kurz vorm Schott lagen. Bis dann Werner Peters in der Schlusskurve am Kaltenhörner Deichfuss unfreiwillig eine harte Stelle traf. Eine perfekte Bahn und die Boßel lief und lief...

 

Blankes Entsetzten der Tetenbüller vor weiteren Versuchen dieser Art auf einer popo-glatten Fläche wich der Freude über diese tolle Art der Spannung und der Gewissheit, dass die letzten drei Würfe auf Heverbunder Seite dann nicht mehr liefen. Mit einem Kunstwurf der Tetenbüller Reserve vier Nummern vor Schluss und drei grandiosen bis sicheren Würfen der letzten Tetenbüller Werfer konnte ein knapper Deckel auf die Sache gemacht werden.

 

Tetenbüll gewinnt überraschend aber nicht ganz unverdient mit einem "Kiek ut" von 15m.

 

Zu diesem Zeitpunkt denken wir noch ans Verlieren. Aber: Beide Mannschaften liegen gleichauf und genießen einen spannenden und ausgeglichenen Feldkampf.

 

 

Weiterziehen. Ohne den Schuh...

 

 

(An)Spannung pur! Voller Erwartung harren wir der Dinge, die da kommen werden.

 

 

Werner Peters vom Heverbund auf dem Weg zu seinem Volltreffer auf der Eisbahn.

 


 

BV Tetenbüll gegen BV Mildeburg – 05.01.2013

 

Mannschaft: 17 Mann

 

Ergebnis: cool und 5m

 

Ort: Kaltenhörner Deich

 

Wetter: bedeckt, diesig bis neblig, +6°C

 

12:20 Uhr

Auf, Auf, in die neue Boßelsaison! Alle Mann schmissen sich mit einem grummeligen Gefühl im Bauch in ihre Autos. "Das wird eine harte Saison" ...

 

Das Thermometer im Auto zeigte mollige 6 Grad Außentemperatur, die Sicht war schlecht und die Sonne wollte sich auf dem Weg zur Spieskommer einfach nicht zeigen.

 

12:35 Uhr

Nach herzlichen Begrüßungen, kurzem Geschnacke über die Jahreswende, unsere beiden Abwerfer am Morgen und das Fehlen diverser Mitstreiter durch Urlaub, Krankheit oder anderer Aktivitäten haben wir uns auf die Rolle gestürzt. 15 Werfer, naja, mit unseren morgendlichen Abwerfern standen 17 auf dem Papier. Also, was soll man sagen, die Motivation war nicht gerade die beste. Trotz aller Schwierigkeiten haben wir uns geeinigt und auf den Weg in die Schlacht begeben.

 

"15 Mann und ein Haufen an Werfern der fehlt, das kann ja was werden".

 

13:15 Uhr

Am Deich angekommen: "Was ist denn hier los!"

 

Heute bestreiten ganze 8 Mannschaften ihre Kämpfe am Kaltenhörner Deich. BV Mildeburg trifft zeitgleich mit uns ein und hat das gleiche Problem "Wo parken?".

 

13:40 Uhr

Nach 1-2 Übungswürfen haben wir uns als letzte Mannschaft in die Schlacht gewagt. Mit 9m Vorsprung, die unsere morgendlichen Abwerfer erkämpft haben, fangen wir an, uns unserem Schicksal zu ergeben. Doch wie durch ein Wunder läuft es bei unseren ersten 8 Werfern so gut, dass wir schon an Nummer 9 ein Schott bekommen. "Wie konnte das nur passieren?" Die Mildeburger hatten 2-3 flaue Würfe, die wir zu unseren Gunsten nutzen konnten.

 

Den restlichen Kampf haben wir uns gegenseitig nichts geschenkt. Auf der Hinrunde dominierten die Gäste unsere heimische Deichkrone. Das wiederum änderte sich schlagartig mit dem Richtungswechsel. "Wir wollten auch mal auf Risiko spielen :)".

 

Zum Ende wurde es noch einmal eng, und wir mussten um unser Schott bangen. Doch unsere "Schmucke Nummer Letzt" hat wieder einmal gezeigt, dass man sich auf sie verlassen kann, und so haben wir trotz Bedenken unser Schott und sogar noch ein "kiek ut" von 5m erhalten. "Hurra !!!"

 

Im Großen und Ganzen war es ein super erster Kampf, der trotz Verzicht auf diverse junge Talente und alte Hasen Lust auf mehr macht.

 

Tetenbüll gewinnt mit einem Schott und einem "Kiek ut" von 5m.

 

Düstere Lichtstimmung am Deich und ganz 8 Mannschaften zu unserem ersten Feldkampf des Jahres.

 

 

Harro Jensen gibt alles und wird von Jahr zu Jahr immer besser.

 

 

Unsere jungen Boßler...

 

 

...stehen dem in Nichts nach.

 

 

Kurz vor Schluss: Wir müssen uns gegenseitig anfeuern, damit es noch was wird.

 

 

Peter-Julius Hansen darf wieder mal als zweiter sprechen. Ein Zustand, an den man sich schnell gewöhnen kann.

 


 

Nord gegen Süd – 29.12.2012

 

Mannschaft: je 5 Nord und Süd

 

Ergebnis: cool cool und 20m für Nord

 

Ort: Kaltenhörner Deich

 

Wetter: windig, heiter, trocken, +5°C

 

Kurze Geschichte: Wir waren nicht vollzählig und hatten trotzdem Spaß!

 

Ein kleiner Übungsfeldkampf ergibt immer Sinn und deshalb trafen wir uns zum alljährlichen Einschunkeln in die Boßelsaison. Anwesend waren und mitgeworfen hatten für Nord: Sönke Schmidt, Carsten Gröhn, Christian Piehl, Karlheinz Emmert (Besuch), Jan Dau, und für Süd: Marco Hansen, Torge Hansen, Peter-Julius Hansen, Willi Unger, Simon Rohde.

 

Wie auch im letzten Jahr wurde bei dieser kleinen Mannschaftsgröße ein Feldkampf mit 4 Würfen je Werfer vereinbart. Im ersten Durchgang passiert nicht viel und man lag gleichauf. Jeweils im zweiten und dritten Durchgang bekam Nord dann ein Schott an Nummer 3 und 4, der vierte Durchgang blieb dann wieder ausgeglichen, so dass am Ende noch ein "Kiek ut" von 20m obendrauf kam.

 

Einem geplanten Grillen nach dem Feldkampf stand nun nichts mehr im Wege, und so wurden im Gemeindehaus übrig gebliebene Kotletts vom Unterverbandsfest auf den Grill gelegt und verspeist. Dass die erste Bowle der Saison nicht fehlen durfte war natürlich auch klar, und so saß man dann noch mit den Letzten zusammen im Gemeindehaus bis nach 21 Uhr und schnackte und schnackte und schnackte...

 

Nord gewinnt mit zwei Schott und einem "Kiek ut" von 20m.

 

 

Peter-Julius Hansen wirft.

 

 

Unser Besuch weiß wie es geht! Sogar die Richtung stimmt beim ersten Versuch des Lebens.

 

 

Gib alles!

 

 

Marco Hansen tanzt über den Deich.

 

 

Schöne Schnittbilder von Simon Rohde.

 

 

Sönke Schmidt in "Zeitlupe" auf der Boßler-CRT.

 

 
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Haus Peters: Aktuelle Herbst- / Winterausstellung von Ole West "Leuchttürme und Mee(h)r" vom 07.10.2017 bis 25.02.2018.