Kulturelle Laienspielgruppe - "Gauer as de Füerwehr"

 

50. Dorfabend am 14.11.2009

Die Kulturelle Laienspielgruppe Tetenbüll führte auch anläßlich des Dorfabends ein Theaterstück auf – in diesem Jahr den Einakter "Gauer as de Füerwehr" von Helmut Loewenstein. Hier eine Kurzfassung:

Heidi, die Köchin und Chefin des Restaurants "Zum Silbernen Löwen", gespielt von Susanne Struve, klärt ihren langjährigen und rührigen Kellner Heini, gespielt von Christian Andresen, darüber auf, dass ein Restauranttester in der Gegend sei und wohl jede Gastwirtschaft besucht. Er möge also besonders aufmerksam bedienen. Im übrigen sei der Restauranttester an einem Aktenkoffer unschwer zu erkennen. Und Heini solle es zukünftig unterlassen, während des Dienstes zu einem Feuerwehreinsatz zu verschwinden, ohne sich vorher abzumelden. Ansonsten müsse man sich wohl von einander trennen.

Ein aufdringlicher, ungehobelter und lauter Gast namens Meier, gespielt von Simon Rohde, betritt mit einem Aktenkoffer das Lokal und fängt gleich an zu stänkern. Da es ja offensichtlich der Restauranttester ist, macht Ober Heini mehr als nur eine gute Miene zum bösen Spiel. Der Gast hat aber auch komische Wünsche, z. B. zwei Salatgurken, die ihm auch prompt serviert werden. Der Gast ist ja schließlich König.

Oma, gespielt von unserer Theaterchefin Heike Hansen, und Enkelsohn Nico (statt Neele), gespielt von unserem jüngsten aktiven Mitglied, Nico Lorenzen, besuchen das Restaurant. Während Oma gar nicht weiß, was sie aus der reichhaltigen Speisekarte nehmen soll, beschwert sich der Enkel, dass es keine Hamburger gibt. Er will lieber zu McDonald's. Oma droht mit Handyentzug, Enkel "rächt" sich mit der Bestellung eines Hamburgers mit Vanillesauce, was natürlich nicht auf der Karte steht. Nico hat Glück. Da der Restauranttester vermeintlich da ist, bekommt er, was er bestellt hat.

Die adrett gekleidete, eher unscheinbare junge Dame namens Angela van Setten, gespielt von Wencke Thiesen, betritt das Restaurant und nimmt mit großem Interesse das gesamte Geschehen im Lokal in sich auf. Ihr Essen ist köstlich, sie kanzelt den unausstehlichen Meier ab und beobachtet Oma und Enkel. Sie bemerkt verzückt, das Kellner Heini eigentlich gar nichts aus der Ruhe zu bringen scheint und er mit den Launen der Gäste bestens umzugehen weiß.

Zwischendurch setzt sich Heini unentschuldigt zu einem Feuerwehreinsatz ab, kehrt aber kurz darauf erbost zurück, weil ein "Amateur" das Feuer bereits mit einem Feuerlöscher selbst gelöscht hatte. Der Tadel der Chefin lässt nicht lange auf sich warten.

Es geht ans Bezahlen, was Grobklotz Meier alles nicht schnell genug geht. Und er bezahle nur, was er auch ausgetrunken hätte, und das Bier hätte er schließlich nicht gänzlich getrunken. Heini hat nun die Faxen dicke, Restauranttester hin oder her, und hilft nach und schüttet Meier das restliche Bier über die Hose. Chefin Heidi ist völlig entsetzt und sieht schon die schlechte Benotung ihres Hauses in der Presse stehen.

Bürgermeister Ewald Harms tritt auf, gespielt von unserem Senior Henning Möller, im richtigen Leben auch Bürgermeister. Er will mit Heini sprechen, weil sie beide am vorherigen Abend aneinander geraten waren. Sie legen ihren Streit bei.

Am Ende stellt sich Angela van Setten als wahre Restauranttesterin vor, vergibt die Höchstpunktzahl nicht nur für das gute Essen, sondern auch für den außergewöhnlichen Service des Obers Heini.

Ende gut, alles gut. Ein Riesenapplaus für die Theaterspieler, die wieder viel Zeit für die Einstudierung des Stückes aufgewendet hatten. Topusterin war auch in diesem Jahr Petra Weineck, die wohl nicht oder kaum hilfreich eingreifen mußte. Das servierte Essen wurde durch Sigi Donau "gekocht".

Vielen Dank an die gesamte Theatergruppe. Unseren Applaus und die Geschenke vom OKR-Vorsitzenden Thomas Lorenzen habt ihr Euch redlich verdient.

Bilder der Aufführung
 

  

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 

  

         


 

 
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