Vereinsleben

 

 
  

Tradition trifft Gegenwart

Die nachfolgenden Unterrubriken unseres ländlichen Vereinslebens geben ein klares Zeugnis ab, dass Tradition nicht allein den Älteren von uns vorbehalten ist, sondern dass auch junge Menschen Gefallen an ihr finden. Natürlich werden einige Vereine vornehmlich von den älteren MitbürgerInnen geprägt und getragen. Da wünscht man sich gelegentlich, dass Hemmschwellen überwunden werden, um die vermeintliche Bastion "der Alten" zu stürmen. Dann tut es doch! Die Älteren von uns brennen doch geradezu darauf, durch die Jungen in der Tradition jung zu bleiben.

Und wie modern wir z. T. aufgestellt sind, sieht man alleine schon aus den Abteilungen einiger Vereine und Organisationen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Ehrenabteilung, teils mit getrennten Angeboten nach Geschlechtern. Und immer gepaart mit spezifischen Hilfestellungen und Aufgaben – und das im klaren Bewusstsein der ländlich geprägten Tradition, z. B. in der Freiwilligen Feuerwehr, in den Boßelvereinen, bei den Ringreitern und im TSV Tetenbüll.

Ganz modern geht es natürlich bei den Floorballern des TSV Tetenbüll zu, denn dort treiben Mädchen und Jungen gemeinsam sehr erfolgreich Sport auf allerhöchstem Leistungsniveau in unterschiedlichen Altersklassen, z. T. sogar auf Bundesebene.

Ein Hoch dem Ehrenamt

Ehre wem Ehre gebührt! Wo stünden wir in unserer modernen Gesellschaft, wenn es nicht so viele ehrenamtlich tätige Mitmenschen gäbe? Wie trist wäre unser Leben und wie einsam wären wir, wenn es unsere Vereine und Organisationen nicht gäbe? Rund ein Drittel der Einwohner der Gemeinde Tetenbüll sind ehrenamtlich tätig. Rein rechnerisch ist jeder Einwohner Tetenbülls in einem Verein bzw. einer Organisation aktiv. Und wenn gemeinschaftliche Aktivitäten anliegen, z. B. die Neugestaltung des Grundschulhofes oder das dreireihige Pflanzen einer Windschutzhecke für unsere Festwiese und den Ringreiterplatz, dann packen fast alle mit an.

Was treibt uns dazu an? Der Spaß an der jeweiligen Aktivität, die Geselligkeit, der selbstverständliche, vielleicht sogar unbewußte Drang, zu helfen, sich im positiven Sinne einzumischen und sich einzubringen. Es ist längst erwiesen, dass viele Menschen in ihrem Beruf nicht die Erfüllung finden (können), weil man sie nicht lässt. In der privaten Gemeinschaft darf man, ja, man muss sogar. Fehler machen ist erlaubt. Wer nichts tut, macht auch keine Fehler – wer keine Fehler macht, der tut auch nichts.

Und deshalb sagen wir allen an dieser Stelle: Habt ganz herzlichen Dank für Euer Engagement. Ohne Euch – und damit uns alle – geht es nicht.

 

Vereinsleben – Vereine leben, Leben im Verein, gemeinsam vereint, gemeinsam leben

 
Aktuelles

 

 

 


Haus Peters: Aktuelle Herbst- / Winterausstellung von Ole West "Leuchttürme und Mee(h)r" vom 07.10.2017 bis 25.02.2018.