Kirchengemeinde - Unsere Kirche St. Anna zu Tetenbüll

 

Neue Attraktion – das alte Kirchturmuhrwerk

Nach liebevoller Restaurierung und der Erstellung eines Präsentationsgestelles durch Meister Gustav Pauls aus Oldenswort, wurde das alte Kirchturmuhrwerk am 24.11.2009 zurück in die Kirche St. Anna gebracht. Das Uhrwerk ist wieder voll funktionsfähig, wird aber nicht wieder in den Kirchturm eingebaut, sondern als Sonderausstellung im Kirchenschiff in der Nähe des Kircheneingangs gezeigt. Mehr dazu gibt es –► hier.

Bild rechts v. l. n. r.: Bürgermeister Henning Möller, Meister Gustav Pauls aus Oldenswort, Kirchengemeinderat Helmut Oesen und Pastor Holger Beermann begutachten stolz das restaurierte alte Kirchturmuhrwerk.

 

  
  

Namenspatronin – Die Heilige Anna

Die Namenspatronin der Tetenbüller Kirche ist die Heilige Anna, die Mutter der Maria, also die Großmutter Jesu. Nach den alten Chroniken soll im Jahr 1113 die erste, wohl hölzerne Kirche an einem anderen Standort in Tetenbüll erbaut worden sein. Von dieser Kirche sind keine Spuren mehr vorhanden. Die Anfänge der jetzigen Kirche gehen etwa auf das Jahr 1400 zurück. 1491 wird die Kirche erweitert und der Turm errichtet. Die ältesten Bauteile der Kirche befinden sich im Bereich des Turmes.

 
 

Der alte Platz der Triumphkreuzgruppe

Dieses Foto um 1920 zeigt, dass die Triumphkreuzgruppe ursprünglich an der Südseite hing und erst später zum Altarraum umzog.

 
 


      


 
 

Die Tetenbüller gestalten ihre Kirche

Auch in den folgenden Jahrhunderten gestalten die Menschen ihre Kirche:

– 1651: Der Chor (Altarraum) wird erneuert.
– 1861: Es werden umfangreiche Veränderungen
     und Erneuerungen vorgenommen.
– 1968: Es erfolgt eine umfassende Restaurierung
     des Kircheninneren.
– 2002: Einsturz und Abbruch des Süderhauses.
– 2004 bis 2009: Um den drohenden Einsturz der
     Kirche zu verhindern, werden umfangreiche
     Gründungsmaßnahmen mit notwendiger
     Erneuerung von 10 Stützpfeilern realisiert.


 

St. Anna birgt kunsthistorische Schätze

Beachtung verdient aber insbesondere das Innere des Hauses, welches viele bedeutsame kunsthistorische Schätze birgt und wahrhaftig einem Bilderbuch gleicht. Es ist ein beeindruckendes Erzählbuch des Glaubens. Einen kleinen Einblick geben wir Ihnen rechts. Ausführlichere Informationen zu den kunsthistorischen Schätzen finden Sie –► hier.


 

Altar:


 

  1523 / 1654, spätgotischer 
  Schnitzaltar, von H. Brüggemann
  beeinflusst, restauriert 1982
 

Abendmahls-
bänke:

 

  1697

 

Sakraments-
schrank:

 

  spätgotisch

 

Logen im Chor:

 

  1762, die nördliche war
  ursprünglich Beichtstuhl
 

Christus im Elend:

 

  Holzfigur den späten 15.
  Jahrhunderts
 

Triumphkreuz-
gruppe:




 

  Christus, ums 1450;
  Maria und Johannes, um 1620;
  1725 durch Schleierwerk mit
  Leidenswerkzeug ergänzt;
  1979 restauriert
 

Taufe:
 

  1596, Sandstein
 

Kanzel:
 

  1575, barocke Bemalung
 

Nordempore:


 

  1613, 30 alttestamentliche Bilder
  von 1654, Stifternamen und
  Hausmarken
 

Decken-
gemälde:




 

  1742, 36 neutestamentliche
  Bilder aus dem Leben Jesu und
  der Apostelgeschichte; originale
  Rankenbemalung bei einem Bild
  freigelegt
 

Epitaph:

 

  Drescher, 1654; vielleicht von
  C. Heim (Himmelfahrt)
 

Gemeinde-
gestühl:

 

  1672, Wangen und Türen
 
 

Orgel:

 

  1861 von J. Färber aus Tönning,
  1976 restauriert
 

 
  

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 

 


 

 
Aktuelles

 

 

 

 


Haus Peters: Sommeraus-stellung Otto Beckmann "Sehzeichen" – vom 23.07. bis 09.10.2016.