Museum Haus Peters - Historischer Kaufmannsladen von 1820

 

        

 

Museum – Ausstellungen – Galerie – Verkauf

Wechselnde kunst- und kulturgeschichtliche Ausstellungen, insgesamt drei pro Jahr

 

Öffnungszeiten

Januar und Februar jeweils Samstag und Sonntag von 13 bis 17 Uhr

März bis Mai von Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr

Juni bis September von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr

Oktober bis Dezember von Dienstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr

Feiertage geöffnet, außer Karfreitag, Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag, Silvester.
Eintritt frei. Gruppen und Führungen n. V. (€ 1,50 pro Person).

 

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Programm 2018

 

Haus Peters: Frühjahrs- /Sommerprogramm 2018

Das Museum Haus Peters stimmt uns in vielfältiger Weise auf die Frührahrs- und Sommersaison mit vielen interessanten Veranstaltungen ein. Neben der aktuellen Ausstellung von Ole West (noch bis 25.02.2018), freuen wir uns auf das Futjesessen am Biike-Tag - 21. Februar ab 13:00 Uhr. Ins Frühjahr geht's dann mit einer neuen, kulturhistorischen Ausstellung "Koloniale Erinnerungsorte" (vom 03.03. bis 29.04.2018). Am 20. Mai um 15:00 Uhr Eröffnung am Internationalen Museumstag mit Tanja Gott mit paralleler Kabinettausstellung von Heiko Westphalen "Zwischen Himmel und Erde". Es Folgen die Rosenwochen am 23. und 24. Juni, ein buntes Sommerwochenende am 04. und 05. August. Im Oktober geht es weiter mit Hartmut R. Berlincke und Thorsten Richter. Im September freuen wir uns auf den Tag es offenen Denkmals. Im Herbst eröffnet die Ausstellung "(Zwischen) Himmel und Erde" von Augustin M. Noffke. Es gibt also wieder viel zu sehen und zu hören.

Der Flyer als Download

 

10. November bis Ende März 2019 Augustin M. Noffke: „(Zwischen) Himmel und Erde“ Grafik, Malerei 

„Augustin Noffke findet seine Bilder in einem gestalterisch offenen Prozess. Der Weg, d. h. das langsame Verfertigen der Gedanken, deren allmähliche Bestimmung, definiert das eigentliche Ziel. Noffke erkennt im Bildfeld die Möglichkeit eines sich erinnernden Dialogs mit sich selbst. Darüber hinaus sind es Momente der sinnlichen Erfahrung von Natur, des Nachvollziehens von objektiv bestimmbaren wie subjektiv erlebten Beziehungen, die einen sich ständig verändernden Kosmos entstehen lassen. Eine künstlerische Position, die jeglichen Illusionismus von vornherein ausschließt. Größenverhältnisse, räumliche Tiefe oder gar eine eindeutig bestimmbare Handlung spielen keine Rolle mehr. Noffke erzählt keine geschlossene Geschichte, und es geht ihm auch nicht um eine verbindliche landschaftliche Ansicht. Stattdessen sind es die Erinnerungen und Erfahrungen, womöglich auch Überlegungen, und vor allem die Sehnsüchte nach dem Unvorhersehbaren, die seine Arbeiten auslösen und in ihrem Erscheinungsbild prägen.“ (U. Haupenthal)
Ausführliche Informationen gibt es ->hier

 

18. August bis 28. Oktober 2018

Doppelausstellung: Hartmut R. Berlinicke: „Windige Geschichten“ (Grafik) und Torsten Richter „Neuland/Hinterland“ (Fotografie)

https://www.trchtr.de/

Am 18. August wird eine neue Doppelausstellung eröffnet. Erneut treffen zwei Kunst-richtungen aufeinander. Von Hartmut R. Berlinicke (1942-2018) ist unter dem Titel „Windige Geschichten“ eine retrospektive Grafikauswahl seines Lebenswerkes zu sehen, während Torsten Richter mit „Neuland /Hinterland“ seine foto-grafischen Arbeiten zeigt. Hartmut Berlinicke arbeitete vorzugsweise im Bereich Druckgrafik und in der Technik der mehrfarbigen Aqua-tintaradierung, die ihm erlaubte, einen Farbton in verschiedenen Abstufungen flächig wiederzugeben. Der Künstler lebte viele Jahre in Wildeshausen, wo er auch sein Atelier und seine Galerie betrieb.
„Bilder entstehen als formaler Protest oder als Tröstung. Meine Bilder beinhalten den Dialog mit der Erinnerung an den letzten Augenblick oder gar an die früheste Zeit meiner Kindheit.
Sie sind auch Tagebuchnotiz in der Beziehung zu Weg-gefährten, auch mal Auseinandersetzung mit Zeitung und Tagesthemen. Als solides Handwerk entstehen meine Arbeiten trotz aller Anstrengung spielerisch und entwickeln sich im Arbeits-prozess unerwartet ausgebufft zu existenziellen Lebensmitte, natürlich durch die Nachsicht und die kritische Anteilnahme meiner Umwelt.“ Berlinicke war ein Meister der Grafik, er beherrschte alle Techniken – von der Radierung mit Kaltnadel, über die Farbaquatinta bis hin zu Sieb- und Holzdruck. In diesem Jahr hätte er sein 50jähriges Künstlerjubiläum feiern können. Berlinicke schreckte vor keinem Thema zurück. So setzte er sich in mehreren Mappen-werken und Zyklen mit dem Holocaust und dem Judentum auseinander, oder widmete sich sensiblen Themen wie Tod und Religion. Gleichermaßen liebte er aber Landschaften, Natur, Architektur und die kleinen, scheinbar unsichtbaren Dinge, die sonst niemand beachtet. Was alle seine Werke kennzeichnet, ist, dass der Betrachter immer sehr genau hinschauen muss. Dann findet er Anspielungen, Zitate und ironische Brechungen, die seine Motive in der Schwebe lassen zwischen Realität und Vision.
Die Ausstellung "NEULAND/HINTERLAND" zeigt fotografische Arbeiten des Brunsbütteler Fotokünstlers Torsten Richter. Thematisch steht hier das beobachtende Leben vor und hinterm Deich im Vordergrund, unter Ver-meidung der zu erwartenden Postkartenidylle und unter Zuhilfenahme diverser grafischer und fototechnischer Mischtechniken. Die Bilder entwickeln hierbei eine elementare Eigenständigkeit, die ihren Ursprung nicht verhehlt, und gleichzeitig eine Tür öffnen, die einen universellen Zugang er-möglicht. So entstehen teils klassische Motive in völlig neuen Intensitäten, während auf der anderen Seite besonders der Verzicht auf das Offensichtliche den Betrachter in eine abstrahierte Wahr-nehmung mitnimmt, und so den Blick nach innen lenkt.  "Neuland“ ist nicht nur eine geographische Landmarke, sondern vor allem ein psychologischer Startpunkt einer subjektiven Wahr-nehmung. Bekanntlich ist es zunehmend schwierig, auf einer Landkarte noch weiße Flecken zu entdecken. Deswegen geht es weniger darum, WAS man sieht, sondern vielmehr darum WIE man das Gesehene interpretiert. Der Brunsbütteler Fotokünstler Torsten Richter hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem Land hinterm Deich (und dem Treiben vor dem Deich) einige neue und ungewöhnliche Eindrücke abzutrotzen.

Mit Hilfe der Fotografie und verschiedenster Mal- und Mixed-Media-Techniken wird hierbei nicht einfach die Realität in bekannter Form abgebildet, sondern Bild und Betrachter in eine Position versetzt, die in einem hohen Maße subjektiv bleibt."

 

 

 

 

 

 

Information

Das Haus Peters beherbergt einen ehemaligen Kolonialwarenladen aus dem Jahre 1820. Es ist ein Museum ganz besonderer Art mit dem historischen Laden, der auch heute noch als Verkaufsraum für zahlreiche Produkte dient, mit Galerie und wechselnden Ausstellungen. Besondere Aufmerksamkeit gebührt dem „Horst Janssen Zimmer“ in der Giebelstube mit der „Eiderland-Mappe“ und dem „Janssenhof“ sowie dem Bauerngarten mit seinen für die Region typischen Stauden und Sommerblumen. In den übrigen Räumen des Hauses finden Sonderausstellungen zu Gegenwartskunst und Kulturgeschichte statt.

Der historische Kaufmannsladen mit seiner gut restaurierten Einrichtung ist die wohl älteste, an ihrem Ursprungsort erhaltene, ländliche Hökerei in Schleswig-Holstein. Das Haus der Familie Peters, gebaut um 1760 und von etwa 1850 bis 1955 Wohntrakt eines ehemaligen Haubargs, stellt ein wichtiges kulturhistorisches Baudenkmal dar, das Zeugnis gibt vom dörflichen Leben im 18. und 19. Jahrhundert. Neben der originalen biedermeierlichen Ladenausstattung besitzen auch Küche und Stuben weitgehend das gründerzeitliche Mobiliar der ehemaligen Hausbesitzer. Der Besucher hat hier die seltene Gelegenheit, Wohnen und Arbeiten im Umfeld von Dorf und Landschaft, dem Einzugsgebiet der ehemaligen Kundschaft des Ladens, zu erleben.

 
 

 
 

Haus Peters
Dörpstraat 16 (Dorfmitte)
25882 Tetenbüll
Telefon 0 48 62 / 6 81
Telefax 0 48 62 / 10 30 28

Geschäftsführerin / Museumsleiterin
Dr. Katrin Schäfer

Email (wird an Frau Dr. Schäfer weitergeleitet)
www.hauspeters.info

 

Öffnungszeiten

Januar und Februar jeweils Samstag und Sonntag von 13 bis 17 Uhr
(geöffnet 1. bis 7. Januar 2018 von 13 bis 17 Uhr)

März bis Mai von Dienstag bis Sonntag von 14 bis 18 Uhr

Juni bis September von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr

Oktober bis Dezember von Dienstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr

Feiertage geöffnet, außer Karfreitag, Heiligabend,
1. Weihnachtsfeiertag + Silvester

Eintritt: frei
Gruppen + Führungen n. V. (€ 1,50 / Person)

 

 
Aktuelles

 

 

 


Haus Peters: 18. August bis 28. Oktober 2018
Doppelausstellung - Malerei trifft Fotografie: Hartmut R. Berlinicke "Windige Geschichten" und Torsten Richter "Neuland/Hinterland"