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Die
Theodor-Storm-Gesellschaft unterhält im Storm-Haus in der Wasserreihe
31, das Storm von 1866 - 1880 bewohnt hat, ein Museum, das mit Originalmöbeln
und Bildern aus dem Besitz des Dichters ausgestattet ist.
In der Gegenüberstellung von Dichtung und Realität, wie
sie in diesem Literaturmuseum praktiziert wird, zeigt sich das schriftstellerische
Selbstverständnis des "poetischen Realisten" Storm.
Unter den zwölf Räumen des Hauses ist das "Poetenstübchen"
besonders hervorzuheben, weil Storm es sich selbst "gedichtet"
hat. Es vermittelt einen Eindruck von der Atmosphäre, deren
Storm beim Schreiben bedurfte. Hier entstanden über 20 Novellen,
darunter "Pole Poppenspäler", "Carsten Curator",
"Aquis submersus" und "Viola tricolor".
Wechselnde Ausstellungen vertiefen bestimmte Problemkreise der Stormschen
Dichtung und der Biographie Theodor Storms.
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