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Das
"Schloß vor Husum" wurde 1577 - 1582 von Herzog
Adolf Schleswig-Holstein-Gottorf als Nebenresidenz errichtet. Seine
Nachfolger bauten es ab 1610 weiter aus. In den Jahrzehnten darauf
diente das Schloß als Witwenresidenz. Nach dem Tod der Herzogin
Maria Elisabeth 1684 verfiel die Bausubstanz, und erst 1750 wurde
das im niederländischen Renaissancestil errichtete Schloß
verkleinert und barockisiert. Die letzten umfassenden Sanierungen
begannen 1973. In den museal genutzten Räumen befinden sich
Einrichtungsgegenstände wie etwa die aus dem 17. Jahrhundert
stammenden Schmuckkamine. Die Schloßräume dienen auch
kunst- und kulturgeschichtlichen Sonderausstellungen sowie Konzertveranstaltungen.
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