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Das Tönninger Packhaus
- Der längste Weihnachtskalender der Welt -

  Packhaus
  Geschichte des Packhauses

Im Jahre 1783 hatte die Stadt Tönning eine große Bedeutung für den Handel. Als einzige Hafenstadt an der Küste mit Anschluß an den damaligen Eiderkanal gelegen, gehörte Tönning zu einem Frachtumschlagsystem mit Kiel und Rendsburg. Es befindet sich nahezu im Originalzustand.

Das Packhaus ist 77,5 m lang und 12,6 m breit. Diese Dimensionen sind besonders gut erfahrbar, da im Innenraum nur die Holzstützen den Blick lenken. Im Dachgeschoß befindet sich die Masse des Baukörpers in einem interessanten Widerspruch zum fast filigran wirkenden Dachtragewerk, welches durch das ungewöhnliche Länge-Breite-Verhältnis an einen umgedrehten Bootskörper erinnert.

Das äußere Erscheinungsbild des Packhauses wird von Geschlossenheit geprägt. Dazu tragen insbesondere die wenigen, kleinformatigen und zudem durch Luken verschlossenen Öffnungen bei. Diese Staubluken hatten die Aufgabe für Durchlüftung zu sorgen um z.B. bei Kohlelieferungen den Staubanteil zu senken.
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